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Trend & Style

Was ist am Parka so sexy?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Was ist am Parka so sexy?Was ist am Parka so sexy?
iStockphoto

Kleidung als Ausdruck von Lebensstil ist heute selbstverständlich. Der Urvater des textilen Statements wird in diesen Tagen 50 Jahre alt: der Parka.

Ende der 50er-Jahre wehte er knatternd durch London und war das Markenzeichen einer Jugendbewegung, die die Welt in Atem hielt: der Parka, getragen von den britischen „Mods“ auf ihren Motor-rollern, die so ihre teuren Maßanzüge schützten. (Parka stammt übrigens aus der Sprache der Inuit:Parqaaq – „Kleidungsstück aus Seehundhaut“.)

Was die Mods – Kurzform für „Moderners“ – so sexy machte, war hauptsächlich ihre Musik. Bands wie The Who, The Small Faces und The Yardbirds waren ihre Helden, die sich ihrerseits zum Mod-Sein bekannten. Mods waren cool, intellektuell, überlegen. Ihre Epigonen in Deutschland nannten sich „Exis“ (Existentialisten).

Eine zweite Mod-Welle – die bis heute anhält – lösten in den 90er-Jahren Bands wie The Blur und Oasis aus. Und immer dabei: der Fetisch des Nonkonformismus, der gute alte Parka. Heute gibt es ihn von 17,40 Euro bis 799 Euro. Die wirklich waschechten Parkas holt man sich gebraucht im Army-Shop. Preis: Verhandlungssache.

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