Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Warum sind Indianer so arm?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Bis vor Kurzem war das Crow-Reservat ein Armenhaus Amerikas. Doch jetzt haben seine Bewohner gut lachen.
Sie waren die großen Helden der amerikanischen Ureinwohner. Ein letztes Mal konnte sich der Stamm der Crow – gemeinsam mit den Cheyenne und Dakota – im Jahr 1876 gegen den weißen Mann auflehnen und die Armee von General George Custer am Little Big Horn besiegen.
Und wie zur Strafe gibt es kaum einen Indianerstamm in Nordamerika, der nicht unter miserableren Bedingungen dahinvegetiert: Die Kriminalitätsrate ist hoch, das Einkommen und die Lebenserwartung dafür niedriger als irgendwo sonst in den USA.
Ein Crow wird im Schnitt gerade einmal 50 Jahre alt, trotz kostenloser Gesundheitsversorgung. Doch all das könnte sich bald ändern, denn Experten orteten gigantische Kohlevorkommen im Boden des Crow-Reservats im Bundesstaat Montana.
„Diese Entdeckung hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können“, freut sich Carl Venne, der Häuptling der „Crow Nation“ (so die politisch korrekte Bezeichnung), „schließlich waren wir hier zum Armenhaus verkommen.“
Im August 2008 schloss das Konsortium Australian-American Energy & Co. einen Vertrag mit den Crow, die Investitionssumme soll insgesamt sieben Milliarden Dollar betragen, die Hälfte der Erlöse aus dem Kohleabbau fließt direkt an die 12 000 Stammesmitglieder. „Damit können wir endlich ohne staatliche Hilfe auskommen“, freut sich Venne.

























