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Trend & Style

Warum sind »Seifenopern« so erfolgreich?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Warum sind »Seifenopern« so erfolgreich?Warum sind »Seifenopern« so erfolgreich?
iStockphoto

Die erfolgreichste Soap Deutschlands ist die Lindenstraße. Sie läuft läuft seit dem 8. Dezember 1985 jeden Sonntag um 18.45 Uhr in der ARD.

Wöchentliche oder täglich produzierte Fernsehserien bezeichnen wir wie selbstverständlich als »Seifenopern« oder »Soaps«. Die erste dieser Serien (»Betty and Bob«) hatte 1932 Premiere – im Radio. Sponsoren waren vor allem Waschmittelkonzerne, allen voran Procter & Gamble. Sie ließen Soaps produzieren, um so viel Waschmittelwerbung wie möglich an die Zielgruppe zu bringen – und das waren Hausfrauen, die man vormittags ans Radiogerät und später an den Fernseher binden wollte.

Schon acht Jahre später liefen 64 dieser Serien gleichzeitig im US-Radio. Ein gutes Drittel davon wurde von Procter & Gamble gesponsert – darunter die am längsten laufende Seifenoper der Welt, die »Springfield Story«. Sie begann 1937 im Radio und wurde ab 1952 im Fernsehen weitergeführt, wo sie heute noch läuft und bei über 15000 Folgen angekommen ist.

TV-Seifenopern gibt es seit 1947, die letzte Radioversion wurde 1961 eingestellt. Die älteste europäische Soap ist die britische »Coronation Street«, die seit 1960 in der BBC läuft und das Vorbild für die »Lindenstraße« war.

Merkmal der täglichen Soaps ist die billige und zeitsparende Produktionsweise, die auf Außenaufnahmen weitgehend verzichtet und das Wiederholen nicht gelungener Szenen möglichst vermeidet. Bei den neuen »Telenovelas« ist die Zahl der Folgen vorgegeben. Außerdem dreht sich die Handlung meist nur um eine Hauptperson.

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