Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Trend & Style
Warum sagen wir Luder?
Lange Haare, lange Beine und auch sonst von der Natur verwöhnt: Das ist die Mindestvoraussetzung, um in die Luder-Liga aufgenommen zu werden. Das britische Model Kathie Price, wegen ihrer Vorliebe für die Boxengasse bei Formel-1-Rennen besser als Boxen-Luder bekannt und zum Spind-Luder fortentwickelt, hat da Maßstäbe gesetzt. Doch Schönheit allein genügt nicht: Ob Teppich-Luder (Janina Youssefian, so genannt wegen einer schnellen Nummer mit Sänger Dieter Bohlen in einem Teppichladen am Hamburger Jungfernstieg) oder Party-Luder (Ariane Sommer, seit einem fotogenen Bad in einer Wanne voller Mousse au chocolat Vorzeige-Gast auf allen In-Partys in Berlin), ob Erfolgs-Luder (Eisschnelllauf-Star Anni Friesinger, die sich auch ohne Gleitanzug ablichten lässt) oder Besenkammer-Luder (Anna Ermakova, die nach einem Quickie in der Hotel-Besenkammer in ihrem Baby ein bleibendes Andenken an Boris Becker hat) – nur durch besonders (auf-)reizende Auftritte haben sie es in die Spalten der Klatschpresse geschafft.
Wer aber ein Luder abschätzig nur für einen leichtfertigen, liederlichen Menschen hält, liegt daneben. Das Wort Luder kommt von der Jagd: So heißen Lockmittel, meistens Kadaver, die der Waidmann auslegt, um Raubwild zum Abschuss anzulocken. Charmanter übersetzt ist ein Luder also eine Lockspeise. Der Ursprung des Wortes liegt im Mittelhochdeutschen: »Luoder« und »luodern« = anlocken.
Ein Käse-Luder gibt es auch schon: Der Moderatorin Linda de Mol wird dieser Titel zugeschrieben. Ein Politik-Luder fehlt noch. Als der CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer eine Grünen-Kollegin im Bundestag als »freches Luder« bezeichnete, erhielt er den ersten Ordnungsruf im neuen Berliner Plenarsaal.
























