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Natur & Reise

Warum pieksen sich Stachelschweine nicht?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Der Trick des Stachelschein-Weibchens -  Es legt beim Liebesakt seinen weichen Schwanz über das StachelkleidDer Trick des Stachelschein-Weibchens -  Es legt beim Liebesakt seinen weichen Schwanz über das Stachelkleid
Der Trick des Stachelschein-Weibchens: Es legt beim Liebesakt seinen weichen Schwanz über das Stachelkleid
iStockphoto

Auf die berühmte Frage »Wie paaren sich Stachelschweine?« kommt prompt immer die Antwort: »Gaaanz vorsichtig.«

Das mag sich amüsant anhören, stimmt aber gar nicht. Denn wenn Stachelschwein-Frau und Stachelschwein-Mann die Lust überkommt, gehen beide zielstrebig und schnell zur Sache. Dass sich das Männchen dabei nicht die oft mehr als 40 Zentimeter langen, sehr spitzen Stacheln in den weichen Bauch stößt, liegt vor allem an einem Trick des Weibchens: Es legt seinen breiten Schwanz über das Stachelkleid, und dessen Unterseite ist weich genug, um dem Auserwählten für den kurzen Liebesakt ein akzeptables Zwischenlager zu bieten.

Das Ergebnis dieses Miteinanders zeigt sich nach etwa drei Monaten. Meist bringt das Weibchen ein Junges zur Welt, das gerade 350 Gramm schwer ist, aber schon ein komplettes Stachelkleid trägt. Das allerdings ist noch weich und deshalb für den Geburtsakt kein Hindernis.

Stachelschweine sind ursprünglich im nördlichen Afrika zu Hause. Dass man sie auch in Italien, Griechenland und Albanien findet, liegt an den alten Römern. Bei ihnen galt Stachelschweinbraten als Delikatesse. Damit immer genug Nachschub gesichert war, importierten sie die Tiere einfach auf die andere Seite des Mittelmeers.

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