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Wissenschaft & Technik
Warum ist der Mond manchmal auch tagsüber sichtbar?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Vollmond mitten am Tag ist ein spektakulärer Anblick. Der Mond steht an 23 Tagen seines Zyklus am Himmel. Nur überstrahlt ihn meist die Sonne.
Wenn es nach der Bibel geht, ist die Sache klar: »Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht.« Nicht erst seit diesen Worten des Alten Testaments staunt der Mensch, wenn ihm der Mond auch tagsüber unter die Augen kommt.
Fakt ist jedoch: Wenn sich der Erdtrabant in seinem letzten Viertel befindet, lässt er sich vor Mitternacht am Nachthimmel überhaupt nicht blicken. Dafür steht er in diesem Fall bei Sonnenaufgang hoch am Himmel und kann bei klarer Sicht von jedem bewundert werden – vorausgesetzt, man ist zu dieser Zeit schon auf den Beinen. Sobald sich die Sonne jedoch in voller Pracht über dem Horizont erhebt, bläst sie mit ihrer strahlenden Beleuchtung dem blassen Mond sprichwörtlich das Licht aus.
Obwohl er weiterhin brav am Himmel steht und duldsam seine Bahn abarbeitet, kann er in unseren Augen gegen die knallige Konkurrenz der Sonne nicht bestehen – er verschwindet scheinbar. Tatsächlich macht er dem Taghimmel aber an gut 23 Tagen seines 27,3-tägigen Zyklus seine Aufwartung und kann dabei von aufmerksamen Beobachtern regelmäßig entdeckt werden.
Sichtbar wird er bei dieser Gelegenheit aus demselben Grund, warum wir ihn nachts seine Bahnen ziehen sehen: Als Mond verfügt der Himmelskörper über keine eigene Leuchtkraft und ist immer darauf angewiesen, von der Sonne beschienen zu werden.
























