Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
Die fliegende Sternwarte
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
02/2012
Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
Grand Café Odeon Zürich
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
01/2012
98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
Ausgabe
01/2011
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Vorsicht, Geldwäsche – bei Facebook!
Weder Prostitution noch Glücksspiel konnte die Polizei Chicagos legendären Gangsterboss Al Capone nachweisen. Den Ursprung seines gigantischen Vermögens wusste er ihr allerdings nicht zu erklären – weshalb er letztlich wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis landete.
Al Capone war es auch, der den Begriff Geldwäsche – im Original “Money Laundering“prägte: Um die Herkunft seines Reichtums zu verschleiern, betrieb er überall in den USA Waschsalons.
Geldwäsche ist seither zu einem riesengroßen Kreislauf angewachsen. Illegal erworbene Scheine in kleineren Summen einzahlen, über mehrere Banken um die ganze Welt herum schicken und an anderen Orten wieder abheben. Und das solange, bis die Herkunft nicht mehr nachvollziehbar ist – in diesem “Waschprozess“ wird das Geld also “sauber“. Erst dann gelangt es wieder in den Wirtschaftskreislauf.
Jetzt warnt das Kaspersky Lab, Hersteller von Antivirus-Software: Mittlerweile sogar auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken suchen Online-Kriminelle nach Gehilfen, die ihr Konto zur Verfügung stellen. An diese werden Summen überwiesen, die die Besitzer dann wiederum weiterleiten müssen. Die Helfershelfer werden mit vermeintlich lukrativen Jobangeboten in die Falle gelockt.
Seit Jahrzehnten wehren sich Staaten aus aller Welt gegen Geldwäsche: In Deutschland gibt es das Geldwäschegesetz, und in Bremen erforschen sogar Wissenschaftler die Geldwäschekriminalität.
“Geldwäschebekämpfung ist eine riesige Herausforderunng auf juristischer Seite, weil sie ein hochkomplexes Rechtsgebiet ist. Unzählige nationale, europäische und internationale Regeln wurden dazu entwickelt. Sie werden immer wieder ergänzt, umgeschrieben und erweitert,“ erzählt der Jurist und Einrichtungsleiter Felix Herzog.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ist vor allem auch das Geldwaschen zur Terrorfinanzierung ein aktuelles Thema der Forschung geworden. Die Gesetze sind seitdem noch strenger. Trotz des enormen Aufwandes: Die Wissenschaftler schätzen, dass noch immer jedes Jahr eine Billion Euro “gewaschen“ werden.
Bildquelle: Pixelio























