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Fünf Phasen

Von der Sternkarte zum Kultobjekt

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Die Himmelsscheibe wurde bis zu fünfmal umgestaltet. In jeder ihrer Phasen könnte sie anders genutzt worden sein

Wer hat die Himmelsscheibe gemacht? Und warum? Wer diese Fragen beantworten möchte, muss zuerst klären, wie die Scheibe aussah, als sie entstand. Denn ein genauer Blick auf das Fundstück zeigt selbst dem Laien: Die Scheibe wurde mehrmals umgestaltet. Es lassen sich mindestens vier »Epochen« feststellen, die zwischen der Entstehung um circa 1800 v. Chr. bis zur »Bestattung« der Scheibe um 1600 v. Chr. anzusetzen sind. Und in jeder dieser Epochen hat die Scheibe möglicherweise anderen Zwecken, anderen Volksstämmen und Kulten gedient.

Phase 1: der Urzustand
So sah die Scheibe aus, als sie »neu« war. Diese Gestalt muss man untersuchen, wenn man wissen will, wozu sie zunächst hergestellt wurde. Erkennbar sind 32 Punkte (»Sterne«), ein goldener Kreis (Sonne oder Vollmond) und eine goldene Mondsichel. Rahlf Hansen liefert dazu eine interessante Deutung (siehe unten).

Phase 2: die Randbögen...
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Autor/in: Stefan Primbs