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Saurier & Co
Von der Evolution überrollt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Das Naturhistorische Museum in Paris empfängt seine Besucher mit einem Giganten: In der Eingangshalle hängen an langen Drahtseilen die Überreste eines Blauwals. Zu Lebzeiten wog das Tier so viel wie 30 Elefanten, sein Herz war so groß wie ein Kleinwagen. Die Knochen seiner Unterkiefer sind dick wie Baumstämme, die der Oberarme ähneln zwei verschweißten Kanonenkugeln. Allein die Wirbel-säule misst mehr als 20 Meter. Der ausgestellte Koloss starb vor langer Zeit. Seine Artgenossen aber leben noch heute in den Weltmeeren. Einige werden über 30 Meter lang – und sind damit vermutlich größer als jedes andere Lebewesen, das jemals auf unserem Planeten existierte.
Kinder lassen sich von solchen Superlativen offenbar nicht so leicht beeindrucken. Der kleine Jean jedenfalls hat den Wal mit traurigem Gesicht und einer Sprechblase voll trauriger Gedanken gemalt: »Grrrrr, je ne suis pas un dinozor« (»Grrrr, ich bin kein Dinosaurier«). Das Kunstwerk ist an die Garderobenwand jenes lang-weiligen Museums gepinnt, das Kindern ihre geliebten Urzeitechsen vorenthält. Wen interessieren schon lebende Giganten wie die Wale? Wie spannend sind dagegen die vor langer Zeit ausgestorbenen Dinosaurier! Allein ihre Namen klingen nach Abenteuer: Triceratops, Tyrannosaurus, Diplodocus, Oviraptor. Ob sie wirklich so ausgesehen haben wie in den Büchern und Filmen? Ihre Schreckenskrallen, Sägezähne, Nasenhörner und Schwanzstacheln regen die Fantasie an. So voller Geheimnisse sind diese Tiergestalten, groß und mächtig waren sie, zahlreich und stark – und mussten doch allesamt sterben. Warum
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