Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Grand Café Odeon Zürich
Vom Mythos blieb nur das "Cüpli"
Vor beiden Weltkriegen war das Grand Café Odeon in Zürich Anlaufstelle für berühmte Emigranten von Lenin bis zu den Geschwistern Mann. Zum 100. Geburtstag in diesem Sommer floss der Champagner we eh und je.
Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Champagner für alle! Glasweise, als "Cüpli", wird der Champagner im Grand Café Odeon in Zürich ausgeschenkt.
Odeon (abgeleitet vom antiken „Odeon“, einem Gebäude für Wettkämpfe in Gesang und Musik), so nennt sich seit den 1830er-Jahren in München ein florierender bürgerlicher Konzert- und Ballsaal. Nun hat Zürich sein eigenes „Odeon“ (mit landesüblicher Betonung auf dem ersten O), das von Anfang an mehr ist als „nur“ Kaffeehaus. Die Lage: ideal. Nahe der modernen elektrischen Tramlinie, in Sichtweite des Zürichsees, ums Eck von der Oper und vom Schauspielhaus. Die Einrichtung: geradezu mondän. Über zwei Stockwerke strahlen die Räumlichkeiten ganz im Wiener Jugendstil, mit riesigen Fenstern, Kronleuchtern, marmorverkleideten Wänden und Spiegeln. Wie in Wien gibt’s zum Kaffee ein Glas Wasser. Im Land der Bankiers und Bergbauern nennt man das Odeon wegen des hingeweiß-rötlichen Marmors „Café Schwartenmagen“. Doch die anfangs gehässigen Zungen goutieren bald lieber die köstlichen Kuchen und Backwaren der hauseigenen Konditorei. Aber es sind nicht die Torten, die zum Markenzeichen werden. Schon eher das „Cüpli“, das Glas Champagner, das man hier als Zürcher Novum im freien Ausschank bekommen kann.
Beim Fest zum 100. Geburtstag am 1. Juli 2011 gibt es Frei-Cüpli, Ochsenmaulsalat und Zürcher Geschnetzeltes zum Sonderpreis von zehn Franken – und um das Jubiläum herum: ganz, ganz viel Erinnerung an die beinah unzählbaren prominenten Gäste. Die Journalistin Esther Scheidegger, selbst Odeon-Stammgast („lieber morgens, da ist das Café noch Café“), schwärmt in einem Interview mit dem Schweizer Rundfunk von der Geschichte des Lokals, die geprägt ist von Literaten, Künstlern, Malern, Politikern und Emigranten, die das Odeon während des Ersten und Zweiten Weltkriegs als politischen Ausnahmeraum nutzten. Zum Jubiläum hat Esther Scheidegger das bereits 1973 erschienene Buch „Café Odeon“ von Curt Riess wieder aufgelegt. Eine Art Welt- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts durch das Brennglas eines Schweizer Kaffeehauses.
Lesen Sie den ganzen Artikel P.M. Biografie 04/2011 »Che Guevara und der Messias-Code« - noch bis 15. Dezember im Zeitschriftenhandel
- Biografie eines Hotels
- Saint-Germain
- Agentinnen

























