Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Ich habe die Liebe gesehen ...
Vicky Leandros im Interview
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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P.M. HISTORY: Frau Leandros, Sie kommen aus einem musikalischen Elternhaus. Ihr Vater, Leo Leandros, ist selbst als Sänger aufgetreten, war Komponist und Produzent. Wurde in Ihrer Kindheit in Griechenland zu Hause viel gesungen?
Vicky Leandros: Ja, eigentlich täglich. Auch meine Mutter sang liebend gern und ist später ein paarmal im deutschen Fernsehen aufgetreten. Der Bruder meines Vaters war eine Zeit lang professioneller Sänger, und seine beiden Schwestern konnten wunderbar Gitarre spielen. Mein Großvater väterlicherseits, der Professor für Latein und Altgriechisch war, ging, wie es in Griechenland üblich ist, am Nachmittag ins Kafenion, wo er mit anderen Gitarre spielte und sang.
Wurden damals auch schon Schlager gesungen?
Eigentlich nicht – schon gar nicht unter diesem Wort, das kannte man bei uns in Griechenland nicht. In Deutschland wurde das Wort Schlager für all das benutzt, was erfolgreich war oder in der Hitparade auf Platz eins kam.
Sie zogen dann mit fünf Jahren mit Ihren Eltern nach Hamburg. Was war denn nun – wenn man es so nennen will – der erste deutsche Schlager, den Sie mitgesungen haben?
- »Mich kann man leicht mundtot machen ...«
- Günter Wallraff
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