Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Ich habe die Liebe gesehen ...

Vicky Leandros im Interview

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »

Als die Griechin Vicky Leandros 1972 den Eurovisions-Grand-Prix gewann, wurde sie zum internationalen Star. Mit »Theo, wir fahr’n nach Lodz« feierte sie 1974 in Deutschland einen ihrer größten Erfolge. Auch heute steht sie noch auf der Bühne. In P.M. HISTORY spricht sie über den Zeitgeist der 70er-Jahre, ihr Erfolgsgeheimnis und ihre nie versiegende Leidenschaft: die Musik.

P.M. HISTORY: Frau Leandros, Sie kommen aus einem musikalischen Elternhaus. Ihr Vater, Leo Leandros, ist selbst als Sänger aufgetreten, war Komponist und Produzent. Wurde in Ihrer Kindheit in Griechenland zu Hause viel gesungen?
Vicky Leandros: Ja, eigentlich täglich. Auch meine Mutter sang liebend gern und ist später ein paarmal im deutschen Fernsehen aufgetreten. Der Bruder meines Vaters war eine Zeit lang professioneller Sänger, und seine beiden Schwestern konnten wunderbar Gitarre spielen. Mein Großvater väterlicherseits, der Professor für Latein und Altgriechisch war, ging, wie es in Griechenland üblich ist, am Nachmittag ins Kafenion, wo er mit anderen Gitarre spielte und sang.

Wurden damals auch schon Schlager gesungen?
Eigentlich nicht – schon gar nicht unter diesem Wort, das kannte man bei uns in Griechenland nicht. In Deutschland wurde das Wort Schlager für all das benutzt, was erfolgreich war oder in der Hitparade auf Platz eins kam.

Sie zogen dann mit fünf Jahren mit Ihren Eltern nach Hamburg. Was war denn nun – wenn man es so nennen will – der erste deutsche Schlager, den Sie mitgesungen haben?
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (2 Bewertungen)


Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

Deutschland  /  Interview  /  Schlager  /  Vicky Leandros  /  Zeitgeist