Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Trend & Style
Twittern Sie schon?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Sie ist eine Mischung aus SMS, Chat und Blog und begeistert die weltweite Internetgemeinde: Über die Mikro-Blogging-Plattform Twitter.com können angemeldete Benutzer SMS-ähnliche Nachrichten, sogenannte „Tweets“ oder „Updates“, versenden.
Getreu des Twitter.com-Mottos „What are you doing?“ tauschen sich dort Freunde, Bekannte und Kollegen, aber auch einander vollkommen unbekannte Menschen, da-rüber aus, was sie gerade machen. Twittern, auf Deutsch etwa „zwitschern“ oder „schnattern“, kann man entweder per Website oder per Handy.
Und zwar ganz gleich, über welches Thema – einzige Bedingung: Die Mitteilung darf maximal nur 140 Zeichen lang sein. Die Tweets werden in einer Art Blog eingetragen und anschließend entweder an alle Benutzer verteilt oder nur an Teilnehmer, die sich für das jeweilige Thema oder eine bestimmte Gruppe (etwa die Freundesgruppe des Autors) angemeldet haben, bzw. den Twitter-Stream des Verfassers abonniert haben.
Anders als in den USA, wo inzwischen schon mehr getwittert als gesimst wird, wird hierzulande noch viel über den Nutzen des Twitterns diskutiert. Die deutsche Twitter-Community wächst dennoch täglich weiter. Und mit ihr das Angebot an Tools: So kann man sich unter Twittervision auf einer Realzeit-Weltkarte die geografische Verteilung aktueller Tweets sowie deren Inhalte anschauen; unter Twitterholics die Top hundert Twitter-Nutzer – basierend auf deren Abonnentenzahl – kennenlernen; unter Twitterlikeme neue Freunde finden; mit Twitternotes sich selbst Notizen für den Alltag schicken.
Einen Gegenentwurf zur Mitteilungsflut auf Twitter gibt es übrigens auch schon: die Seite alleinr.de. Hier begrüßt der deutsche Blogger Jan Tißler die Besucher mit den Worten „Entspannen Sie sich. Hier müssen Sie nichts tun. Sie melden sich nicht an, Sie laden nichts hoch, Sie kommentieren nicht, Sie knüpfen keine Kontakte. Niemand beobachtet, was Sie tun“.
Dann folgt die Aufforderung: „Scrollen Sie jetzt nach unten und genießen Sie diesen seltenen Moment der Einsamkeit im Web 2.0.“ Dort wartet dann eine schwarze Fläche – und sonst gar nichts.

























