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Toyota Auris Hybrid: Einladung zur Testfahrt und P.M.-Workshop

Die blau unterlegte Ellipse als<br />
Hybrid-Signal -  Bald öfter zu sehenDie blau unterlegte Ellipse als<br />
Hybrid-Signal -  Bald öfter zu sehen
Die blau unterlegte Ellipse als
Hybrid-Signal: Bald öfter zu sehen
Ohne extravagante Karosserie -<br />
der Auris Hybrid fällt nicht aufOhne extravagante Karosserie -<br />
der Auris Hybrid fällt nicht auf
Ohne extravagante Karosserie -
der Auris Hybrid fällt nicht auf
Stufenloses CVT-Getriebe ohne Zug-<br />
kraftunterbrechung oder SchaltruckeStufenloses CVT-Getriebe ohne Zug-<br />
kraftunterbrechung oder Schaltrucke
Stufenloses CVT-Getriebe ohne Zug-
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Eingeschränkter Kofferraum -  Die Nickel-<br />
Metallhydrid-Batterie braucht PlatzEingeschränkter Kofferraum -  Die Nickel-<br />
Metallhydrid-Batterie braucht Platz
Eingeschränkter Kofferraum: Die Nickel-
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Das Hybrid Logo HSD für alle Toyota-<br />
modelle mit der Kraft der zwei HerzenDas Hybrid Logo HSD für alle Toyota-<br />
modelle mit der Kraft der zwei Herzen
Das Hybrid Logo HSD für alle Toyota-
modelle mit der Kraft der zwei Herzen
Dezenter Hinweis am Heck - HSD<br />
Hybrid Synergy Drive beim AurisDezenter Hinweis am Heck - HSD<br />
Hybrid Synergy Drive beim Auris
Dezenter Hinweis am Heck:HSD
Hybrid Synergy Drive beim Auris

Hybrid soll unters Volk kommen und stärker in die Breite gehen. Hat der Toyota-Prius als Pionier den Weg geebnet und die Idee des Antriebs mit den zwei Herzen popularisiert, stellt jetzt der Auris-Hybrid die Normalität dieses Konzepts dar. Der Wagen ist nicht mehr von den anderen Motorvarianten des Auris zu unterscheiden. Er ist kein offen nach draußen getragenes Statement der ökologisch Überzeugten mehr. Daher „kleidet“ sich der Bruder des Prius mit der unveränderten Karosserie des Auris, während der Prius ausschließlich in der Hybridvariante angeboten wird. Mit einem Preis von 23000 Euro will der Auris auch zeigen, die Hybridtechnologie ist für alle erschwinglich und durchgängig für alle Autoklassen.

Hybrid für alle, das bedeutet für Toyota, die Hälfte seiner Verkäufe bis 2015 mit Hybridmodellen zu erzielen. Da nimmt der Auris in der Golfklasse eine zentrale Stellung ein. Im ersten Verkaufsjahr soll bereits ein Fünftel aller abgesetzten Auris Hybridmodelle sein. Die Klasse der Kompakten ist das Segment mit der höchsten Verkäufen und daher von allen Automobilherstellern heiß umkämpft. Hier werden die Stückzahlen erzielt und die Preisschlachten geschlagen.

Der viertürige Auris plus Heckklappe ist um rund 2500 Euro günstiger als der Priusbruder, aber um 3000 € teurer als das Hybridmodell Honda Insight. Die Ausstattung ist japanlike umfassend und ausreichend. Wer mehr will, etwa die Rückfahrkamera, Keyless Go, Tempomat und Licht- wie Scheibenwischer-Automatik, dem bietet sich der Executive zum Preis von knapp 25 000 Euro an. so liegt der Auris HSD auf einem Preisniveau mit vergleichbaren Dieselmodellen und mit dem von Hand zu schaltenden Auris Diesel 2.0 -4D mit 126 PS. Wenn diese auch ein unbestritten kaum zu toppendes Drehmoment an die Vorderräder wuchten, so ist auch sicher, dass im Zuge der sich verschärfenden Abgasbestimmungen Dieselmotoren in Personenwagen tendenziell teurer werden, weil an die Abgasreinigung immer höhere Ansprüche gestellt werden.

Der Auris Hybrid besitzt den klassischen Antriebsstrang, bei dem ein relativ kleiner Verbrennungsmotor von der Elektromaschine unterstützt wird. Der 1,8 Liter Hubraum fassende und 99 PS leistende Verbrenner stammt aus dem Prius und wird von einem 60 kW Elektromotor unterstützt. Das Zusammenspiel der beiden Kraftquellen regelt die Leistungselektronik. Sie entscheidet darüber, ob der Wagen rein elektrisch fährt (das schafft er über eine Strecke von 1,5 Kilometern) oder ob mit vereinten Kräften gerollt wird. Der Fahrer darf aber da mitspielen und sich einen gewünschten Fahrmodus zwischen Sport und Eco einstellen. Der Benzinmotor soll auf jeden Fall in seinem optimalen Drehzahlfenster laufen, um möglichst mit höchstem Drehmoment den geringsten Verbrauch zu erzielen. Der Normverbrauch des Toyota Auris Hybrid liegt dann bei 3,8 Litern auf 100 Kilometern, ein beachtlicher Wert, den dauerhaft zu erzielen Mitdenken des Fahrers verlangt.

Ein Teil der Spritersparnis ist dem Wagen schon in die Wiege gelegt. Die Toyota-Ingenieure haben versucht, möglichst viele Nebenaggregate zu elektrifizieren. Das spart deswegen Sprit, weil durch verstärkte Brems-Rekuperation ein Teil der benötigten elektrischen Energie dadurch gewonnen wird. Besonders die Klimaanlage gilt als Spritsäufer. Für herkömmliche Modelle werden je nach Leistung um die zwei Liter veranschlagt. Leichtlaufreifen, aerodynamischer Feinschliff und Eco-Module sind zusätzliche Maßnahmen, um den Benzinverbrauch zu drücken.

Mit einer Systemleistung von 136 PS ist es auch möglich, den Wagen zügig zu bewegen und in gut 11 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Dennoch darf man keine Temporakete erwarten. Der Auris Hybrid ist ein ruhiger Gleiter, ein weich gefedertes gemütliches Auto, das seinen Besitzer nicht hetzt, ihm beim Sparen die Gelassenheit vermittelt, ohne streng erzieherisch zu wirken. Eine Bevormundung findet nicht statt, engagierte Fahrweise ist auch möglich – aber nicht nötig.

09.07.2010

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