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Judentum

Tora, Talmud, Kabbala

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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»Gelobt seist du, Gott, der uns die Tora gegeben hat!«. Mit diesem Gebet beginnt die Lesung aus der Tora, der wichtigsten heiligen Schrift der Juden. Doch hier lernen Sie auch die anderen religiösen Bücher wie Kabbala, Talmud und Mischna kennen.

Stellen Sie sich Folgendes vor: Man würde Ihnen ein Buch anbieten, das verspricht, alle Geheimnisse des Lebens lüften zu können. Um dieses wundersame Buch zu bekommen, gäbe es allerdings eine Auflage: Sie müssten – ohne es zu lesen –, einwilligen, die dort enthaltenen Anweisungen und Verhaltensregeln zu befolgen. Wären Sie bereit? Die Juden waren es – einer alten Legende zufolge. Um an ihre schriftlich fixierte religiöse Lehre zu gelangen, die »Tora«, sollen sie sich auf eben beschriebenen Deal eingelassen haben. Und damit begann die lange Liebesbeziehung dieses Volkes zu Büchern. Denn die Zahl der heiligen jüdischen Bücher nahm im Lauf der Geschichte ständig zu.

Nicht von ungefähr nennen sich die Juden »das Volk des Buches«. Dabei spielt der Beruf des »Schriftgelehrten« eine wesentliche Rolle. Stets war man damit beschäftigt, die niedergeschriebenen Gebote immer genauer zu erforschen. Dieser Artikel soll etwas Licht in diese fremde Welt der jüdischen Schriftkultur bringen.


Die Bibel

Im Grunde ist die hebräische Bibel kein »Buch«, sondern eine Büchersammlung (griechisch »Biblia« bedeutet Bücher): 24 Texte, die in einem Zeitraum von circa tausend Jahren entstanden sind und 135 n. Chr. kanonisiert wurden.
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4 (1 Bewertung)
Autor/in: P.J. Blumenthal


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