Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Waffen und Kampftaktik
Tolle Technik allein bringt noch keinen Sieg
Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Der Wald dampft, verhangen ist der Himmel. Zwei Heere stehen sich auf einer Lichtung gegenüber, ihre Krieger blicken grimmig und finster. Man schreibt das Jahr 180 nach Christus. Maximus, der römische Feldherr, reitet an seinen Truppen vorbei und schwört sie auf den Feind ein: »Ehre und Stärke!«, brüllt er seinen Legionären zu. Katapulte werden gespannt, Brandpfeile im Feuer entzündet, Bogenschützen machen sich bereit.
Der Feind gegenüber steht am Rand eines Laubwaldes, die römische Reiterei ist bereit, über ihn herzufallen. Unruhig schnauben einige der gepanzerten Pferde. »Auf mein Signal hin lasst ihr die Hölle los!«, befiehlt Maximus. Einen Augenblick später attackiert die römische Profi-Streitmacht den Gegner.
Die germanischen Kämpfer, Markomannen und Quaden, haben keine Chance. Auf das Kommando von Maximus sirren pausenlos Pfeile durch die Luft, Katapulte verschießen brennende Flüssigkeiten; manche, im Stil einer antiken Stalin-Orgel, auch Spieße. Hunderte von Germanen fallen innerhalb von Sekunden.
Zwei Welten treffen hier aufeinander. Während die römischen Legionäre moderne Waffen besitzen und ihre Körper mit metallenen Brustpanzern schützen, wirken die germanischen Krieger wie Zivilisten: Die meisten tragen über der Hose ein kurzärmeliges Gewand, bei Kälte oder schlechtem Wetter einen mantelähnlichen Umhang.
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