Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
P.M. Hefte
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
02/2012
Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
Grand Café Odeon Zürich
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
01/2012
98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
Ausgabe
01/2011
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Zitat des Tages
Christian Fürchtegott Gellert
Schon gewusst?
Was ist der Eschborn-Frankfurt City Loop?
P.M. Online Newsletter abonnieren:
Mythos Wikingerschiff
Sturmlauf im Drachenboot
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Mit ihren schnellen Schiffen waren die Wikinger ihren Feinden immer den entscheidenden Schritt voraus. Bis heute sind die legendären »Drachenboote« unlösbar mit unserer Vorstellung von den nordischen Seefahrern verknüpft. Doch nicht alles, was man den Schiffen später zugeschrieben hat, entspricht auch der Realität.
Über dem Wellenkamm am Horizont taucht zuerst ein vom Wind geblähtes Rechtecksegel auf. Rasch wird auch der schnittige Schiffsrumpf sichtbar, aus dem Dutzende Riemen hervorragen. Sie greifen in die See und pflügen ihre Oberfläche, Schlag für Schlag. Das Schiff ist schnell, sehr schnell sogar, obwohl es scheinbar tief im Wasser liegt. Wenn sie wollten, könnten die Männer auf den Ruderbänken ihre schwieligen Hände in das kühle Nass halten – wären da nicht die runden Schilde, die, einem Schutzwall gleich, dicht bei dicht auf der obersten Seitenplanke stecken. Ganz vorn am Bug prangt ein hölzerner Drachenkopf. Er reißt sein Maul auf und fletscht die Zähne, als wolle er den anvisierten Opfern das letzte Fünkchen Mut aus dem Leib jagen ...
Wer an die wilden Seefahrer aus dem Norden denkt, dem stehen unvermittelt solche Bilder vor Augen, weil sie uns aus zahllosen Filmen und Buchillustrationen vertraut sind. Unverwüstlich sollen ihre Schiffe gewesen sein, stets mit einer Furcht einflößenden Galionsfigur bewehrt, und man konnte sie sogar jederzeit über Land transportieren. Aber stimmt das auch? Was wissen wir über die Drachenboote – und was gehört ins Reich der Legende?
Über dem Wellenkamm am Horizont taucht zuerst ein vom Wind geblähtes Rechtecksegel auf. Rasch wird auch der schnittige Schiffsrumpf sichtbar, aus dem Dutzende Riemen hervorragen. Sie greifen in die See und pflügen ihre Oberfläche, Schlag für Schlag. Das Schiff ist schnell, sehr schnell sogar, obwohl es scheinbar tief im Wasser liegt. Wenn sie wollten, könnten die Männer auf den Ruderbänken ihre schwieligen Hände in das kühle Nass halten – wären da nicht die runden Schilde, die, einem Schutzwall gleich, dicht bei dicht auf der obersten Seitenplanke stecken. Ganz vorn am Bug prangt ein hölzerner Drachenkopf. Er reißt sein Maul auf und fletscht die Zähne, als wolle er den anvisierten Opfern das letzte Fünkchen Mut aus dem Leib jagen ...
Wer an die wilden Seefahrer aus dem Norden denkt, dem stehen unvermittelt solche Bilder vor Augen, weil sie uns aus zahllosen Filmen und Buchillustrationen vertraut sind. Unverwüstlich sollen ihre Schiffe gewesen sein, stets mit einer Furcht einflößenden Galionsfigur bewehrt, und man konnte sie sogar jederzeit über Land transportieren. Aber stimmt das auch? Was wissen wir über die Drachenboote – und was gehört ins Reich der Legende?
Mehr zum Thema:
- Herr der Ringe II
- Wikinger
- Nibelungen
Einsortiert unter:























