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Natur & Reise
Stirbt der Dackel aus?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Mal glattes, mal raues Fell, aber immer kurze Beine und oft ein selbstbewusster Charakter: Der Dackel (auch Dachshund oder Teckel genannt) gilt als ein deutsches Wahrzeichen. 1972 hat er es sogar zum Olympia-Maskottchen gebracht, als die Spiele in München stattfanden. Doch die Welpenstatistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) sieht, was die Dackel betrifft, gar nicht gut aus. Die Zahl der nachgezüchteten Dachshunde hat sich im vergangenen Jahrzehnt nahezu halbiert. Kamen 1998 noch 10479 Welpen auf die Welt, so waren es 2009 nur noch 6695. Muss man sich also Sorgen machen um den Dackel? Nein, sagt Jan Schürings, Geschäftsführer des Deutschen Teckelklubs. Er hält den aktuellen Rückgang der Dackel für eine ganz normale Schwankung. Dafür gibt es zwei mögliche Gründe. Erstens werden zurzeit ohnehin im Vergleich zu vor zehn Jahren insgesamt weniger Rassehunde gezüchtet - unter anderem weil vierbeinige "Mitbringsel" aus dem Urlaub sehr beliebt geworden sind.
Zweitens: Wenn schon Rassehund, sind aktuell vor allem Golden Retriever, Jack Russell, Mops und Labrador gefragt. Dabei ist es für die Tiere gar nicht gut, ein Modehund zu sein, wie Schürings erklärt. Denn sie würden oft "schwarz" gezüchtet, meistens ohne Rücksicht auf die Gesundheit und den Charakter der Tiere. Aussterben wird der Dackel wohl kaum. Denn auch wenn es heutzutage bei den Dackeln weniger Welpen gibt als früher, so sind es doch immer noch wesentlich mehr als bei den meisten anderen Hunderassen. Mehr Nachwuchs gibt es nur bei Deutschen Schäferhunden. Bei denen haben sich die Welpen-Zahlen im vergangenen Jahrzehnt ebenfalls nahezu halbiert.
P.M. Fragen & Antworten 09/2011

























