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Sterne
Sterbende Sonne
Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
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Wie wird es sein, wenn unsere Sonne stirbt? Eine Vorschau darauf bekommen Astronomen, wenn sie durch ihre Teleskope den Stern Chi Cygni im Sternbild Schwan betrachten.
Chi Cygni ist ungefähr 350 Lichtjahre entfernt, so groß wie die Sonne – aber er ist ihr fünf Milliarden Jahre voraus. Jetzt hat er wild zu flackern angefangen: Mal ist er nur mit den stärksten Teleskopen zu erkennen, mal mit bloßem Auge. Es ist ein Todeskampf. Sein Wasserstoffkern ist ausgebrannt, jetzt ist der riesige Plasmaball dabei, in sich zu kollabieren. Doch mit dem wachsenden Druck zünden andere chemische Elemente in seiner Hülle.
Der Gigant läuft rot an, beginnt zu pulsieren und sich aufzublähen. Wäre er anstelle der Sonne, dann hätte er schon den Mars verschluckt. Er stünde als monströse rote Scheibe am Himmel – ein deutliches Warnzeichen für die bevorstehende Explosion, mit der er seine äußere Hülle abstößt und als Sternenleiche, genannt »Weißer Zwerg«, zurückbleibt. Zum Glück hat die Menschheit noch fünf Milliarden Jahre Zeit, um sich auf das apokalyptische Naturereignis vorzubereiten.
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