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Astrologie

Steht unser Schicksal in den Sternen?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Sind alle Wassermänner Visionäre und Schützen stets freiheitsliebend? Nicht einmal Astrologen behaupten das so pauschal – trotzdem stellt sich immer wieder heraus, dass Horoskope erstaunlich zutreffend sein können.

Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai hat es immer dabei, wenn sie aus dem Haus geht. Der Musiker Klaus Doldinger bekommt es von seiner Frau, bevor er auf Reisen geht. Und James Dean kannte es leider nicht, sein Horoskop. Sonst wäre er vielleicht nicht am Nachmittag des 30. September 1955 in das Auto gestiegen, mit dem er gegen 18 Uhr in den Tod raste. Ein Freund hatte ihm wenige Tage vorher gesagt, dass der Kauftermin seines Sportwagens extrem ungünstig gewesen sei und er innerhalb einer Woche tödlich verunglücken würde.

Die Astrologie mit ihren zwölf Sternzeichen ist die wohl älteste Typologie der Menschheit. Schon in der Antike fragten sich die Menschen, ob ihnen die Sterne etwas über ihr Schicksal erzählen können. Über ihre Stärken und Schwächen, über glückliche Zeiten und gefährliche Momente. Die Popularität der Sterndeutung ist bis heute ungebrochen. Kaum eine Zeitschrift kommt ohne Horoskop aus, Astroshows im Fernsehen boomen genauso wie Astroseiten im Internet. Ratsuchende wollen von den Sternen vor allem wissen, warum sie sich immer in den Falschen verlieben und wie sie einen passenden Partner finden können. Oder sie möchten hören, welcher Beruf zu ihnen passt oder zumindest welche Art von Karriere.
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