Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Trend & Style

Slow-Fitness - wie weit kommt man da?

Slow-Fitness - wie weit kommt man da?Slow-Fitness - wie weit kommt man da?
iStockphoto

In 25 Jahren werden fast 42 Prozent der Deutschen über 60 sein, und Mitte des Jahrtausends sind wir dann eine richtige »Methusalem-gesellschaft«, denn dann ist hier jeder Zweite älter als 60. Mit Perspektiven wie diesen stellt sich die Fitness-Frage völlig neu: Schwitz-Orgien und Eiweiß-Exzesse, das war gestern – wer die Zeichen der Zeit erkannt hat, entscheidet sich für sanfte Präventionsgymnastik unter medizinischer Aufsicht. Fitness »Light« für die reiferen Jahrgänge ist ein veritabler Mega-Markt. »Anstrengen – nein Danke!« heißt es auch bei »Slow Fit«, einem frisch designten italienischen Fitness-Trend – ein Konzept für Menschen, die wenig davon halten, den vielbeschworenen »inneren Schweinehund« eisern niederzukämpfen, und trotzdem etwas für die Gesundheit tun wollen. »Slow Fit« kombiniert Body-Mind-Disziplinen wie Yoga, Pilates und Tai-Chi mit moderatem Kraft- und Ausdauerprogramm. Garniert wird das Ganze mit handverlesenen Techniken zu Entspannung und Stressabbau, z. B. der in den USA gerade sehr angesagten Kabat-Methode nach dem Verhaltenstrainer Jon Kabat-Zinn. Der Clou bei »Slow Fit« ist das »Exertainment-Konzept« – meint jedenfalls Erfinder Fausto di Giulio, Vizepräsident der »European Fitness Association«: Exercise plus Entertainment – denn Langeweile ist das größte Motivations-Gift überhaupt. Deshalb werden »Slow Fit«-Kunden mit Show-Einlagen, Ausflügen und Partys bei der Stange gehalten.

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)



Weitere Fragen aus Trend & Style:

Einsortiert unter:

Bewegung  /  Fitness  /  Sport