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Trend & Style

Slacklining - ein Sport für Gaukler?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Slacklining - ein Sport für Gaukler?Slacklining - ein Sport für Gaukler?
iStockphoto

Auf dem Schlappseil über den Abgrund: Eine neue Sportart begeistert nicht nur Balancierkünstler. Auf große Höhen wagen sich nur die Besten, Anfänger üben das Slacklining auf einfachen Absperrseilen.

Mit der alten Zirkuskunst hat es nur auf den ersten Blick zu tun: Beim »Slacklining« wird kein festes, sondern ein lockeres Seil gespannt, und der Sportler muss ohne Balancierstange auskommen. Entstanden ist die neue Sportart schon vor 20 Jahren im Yosemite Nationalpark, USA.

Kletterer »entspannten« sich zwischen zwei Touren gerne beim Balancieren über Absperrketten, später spannten sie elastische Bänder zwischen Bäume und Felsspitzen. Zunächst beschränkten sie sich darauf, ihre slacklines (Schlappseile) auf Hüfthöhe zu spannen, dann wurden sie wagemutiger.

Profis laufen – allerdings gut gesichert – schon mal über 80 Meter tiefe Abgründe. Und nicht nur das: Auch schon Tricks und Sprünge auf der Leine gehören zum Repertoire der Könner. Sportexperten begrüßen den neuen Spaß als exzellentes Koordinations- und Konzentrationstraining.

Vor wenigen Wochen hat das Tübinger Institut für Sportwissenschaften eine Slackline-Anlage in Betrieb genommen, damit die Studenten das »Seiltanzen« üben können. Doch ähnlich wie in den USA wird Slacklinen vermutlich schon bald die Insider-Szene verlassen: Dann werden auch bei uns im Frühling die bunten Bänder zwischen Bäume gespannt.

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