Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Natur & Reise
Singen Wale überall gleich?
Mit tiefen Tönen, zu tief für das menschliche Ohr, beschallen Wale die Ozeane. Dieser Infraschall kann bisweilen sogar Donnerlautstärke erreichen. Forscher bezeichnen diese akustische Kommunikation als Gesang. Der Grund: Manche Wale verwenden vorhersehbare und sich wiederholende Strophen – ähnlich wie singende Vögel oder gar Menschen. In der Paarungszeit sind die dumpfen Tonfolgen oft melodiös: Offenbar versuchen die Männchen mit Liedern aus mehreren Teilen und vielen Tönen den Weibchen zu imponieren.
Herausragende Sänger sind die Buckelwale: Sie verwenden komplexe Folgen von Strophen und ändern diese sogar im Lauf der Jahre. Die Stimmbildung geschieht auf zwei unterschiedliche Arten: Zahnwale wie Delfine oder Pottwale – sie tragen im Gegensatz zur Gruppe der Bartenwale Zähne im Kiefer – pressen Luft an einem Raum im Kopf vorbei, der »Phonic Lips« genannt wird. Dort entstehen Vibrationen, die die Wale schließlich zu einem Ton formen. Bartenwale wie Blauwale oder Buckelwale dagegen verfügen über einen Kehlkopf – allerdings einen ohne Stimmbänder. Wie dort die Töne entstehen, ist bislang ungeklärt. Sicher ist nur, dass die Tiere nicht ausatmen müssen, um die Töne zu produzieren.
In der Nähe von Walen gibt es also richtig was zu hören. Daher hat ein US-Forscherteam vor einiger Zeit einen regelrechten Lauschangriff gestartet: Abgehört wird mit Unterwassermikrofonen, so genannten Hydrophonen. Sie erfassen Walgesänge im Umkreis von 40 Kilometern. Im Golf von Alaska, im östlichen Pazifik, im Nordatlantik und entlang des Atlantischen Rückens sind die mobilen Geräte inzwischen im Einsatz. Dabei staunten die Forscher nicht schlecht, als sie entdeckten, dass die Gesänge sich unterscheiden.
Beispiel Blauwale: Im Ostpazifik singen sie anders als im Nordwestpazifik, im westlichen Pazifik wieder anders als in antarktischen Gewässern. Unterschiede betreffen Takt, Klangfarben und Tonhöhen. Die Frage, warum Wale Dialekt sprechen, können die Forscher allerdings noch nicht beantworten.
























