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Psychologie & Gesundheit
Sind rohe Kartoffeln giftig?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Grüne Salatblätter, geraspelte Möhren, gehacktes Weißkraut, geschnippelter Rettich – Rohkostplatten gelten als gesund. Doch rohe Kartoffeln findet man darauf nie, höchstens – zur Deko – ein paar gekochte.
Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste: In größeren Mengen genossen würden die rohen unseren Verdauungsapparat schwer belasten. Denn die in Kartoffeln reichlich enthaltene Stärke wird erst durch den Kochvorgang verdaulich.
Zweitens: Rohe Kartoffeln enthalten, wie viele Nachtschattengewächse, Solanin, ein giftiges Alkaloid. Besonders viel davon sammelt sich an grünen und keimenden Stellen (die sollte man deshalb sorgfältig beim Schälen entfernen).
Auch in rohen geschälten Kartoffeln, die man länger liegen lässt, steigt der Gehalt an Solanin noch einmal an, die Knolle bildet es als Abwehr gegen Fäulniserreger. Aber keine Angst: Beim Kochvorgang wird das Solanin weitgehend herausgelöst.
Also Finger weg von rohen Kartoffeln? Ein kleines Stück schadet auf keinen Fall. Und tut vielleicht sogar ganz gut. Laut Volksmedizin jedenfalls hilft es zuverlässig gegen lästiges Sodbrennen.

























