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Der Schrecken der Nordsee
Sie nannten ihn Störtebeker
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Er gilt als der berühmteste deutsche Pirat, der Ende des 14. Jahrhunderts zuerst die Ost- und dann die Nordsee unsicher machte. Wir untersuchen hier, welche historischen Fakten zu Klaus Störtebeker überliefert sind – und wie der norddeutsche Freibeuter zum Mythos wurde.
Ganz Hamburg war bestürzt über diesen Verlust: Seit dem 9. Januar 2010 ist Störtebeker verschwunden. Der rund 600 Jahre alte Schädel des legendären Piraten wurde aus dem Museum für Hamburgische Geschichte gestohlen! Und wie es aussieht, hatten die Täter leichtes Spiel. Der Schädel, der 1878 beim Bau der Hamburger Speicherstadt auf dem Grasbrook gefunden wurde, war in einer unverschlossenen, frei zugänglichen und ungesicherten Glasvitrine ausgestellt. Der oder die Diebe brauchten sich nur zu bedienen.
Über Störtebekers Schädel sind Bücher verfasst und Filmdokumentationen gedreht worden, und 2004 hat man mit ihm sogar eine Gesichtsrekonstruktion durchgeführt. Über das Motiv der Räuber kann man nur spekulieren. Und Störtebeker selbst hätte an der Geschichte vermutlich seine Freude gehabt. Um genau zu sein: So ganz sicher ist man sich eigentlich nicht, ob der gestohlene Schädel überhaupt zu ihm gehörte. Tatsache ist, dass es sich um einen menschlichen Schädel aus der Zeit um 1400 handelt, der auf dem Grasbrook gefunden wurde, einem Platz, auf dem im Mittelalter Seeräuber hingerichtet wurden. Ebenso steht fest, dass die Köpfe der enthaupteten Piraten dort, am damaligen Hafeneingang, zur Abschreckung auf Pfähle genagelt wurden. Allerdings erfuhr der angebliche Störtebeker-Schädel eine Sonderbehandlung. Üblicherweise wurden die Köpfe nur grob an die Balken genagelt, ohne Rücksicht auf Beschädigung. Diesen Schädel hatte man jedoch vorgebohrt.
Ganz Hamburg war bestürzt über diesen Verlust: Seit dem 9. Januar 2010 ist Störtebeker verschwunden. Der rund 600 Jahre alte Schädel des legendären Piraten wurde aus dem Museum für Hamburgische Geschichte gestohlen! Und wie es aussieht, hatten die Täter leichtes Spiel. Der Schädel, der 1878 beim Bau der Hamburger Speicherstadt auf dem Grasbrook gefunden wurde, war in einer unverschlossenen, frei zugänglichen und ungesicherten Glasvitrine ausgestellt. Der oder die Diebe brauchten sich nur zu bedienen.
Über Störtebekers Schädel sind Bücher verfasst und Filmdokumentationen gedreht worden, und 2004 hat man mit ihm sogar eine Gesichtsrekonstruktion durchgeführt. Über das Motiv der Räuber kann man nur spekulieren. Und Störtebeker selbst hätte an der Geschichte vermutlich seine Freude gehabt. Um genau zu sein: So ganz sicher ist man sich eigentlich nicht, ob der gestohlene Schädel überhaupt zu ihm gehörte. Tatsache ist, dass es sich um einen menschlichen Schädel aus der Zeit um 1400 handelt, der auf dem Grasbrook gefunden wurde, einem Platz, auf dem im Mittelalter Seeräuber hingerichtet wurden. Ebenso steht fest, dass die Köpfe der enthaupteten Piraten dort, am damaligen Hafeneingang, zur Abschreckung auf Pfähle genagelt wurden. Allerdings erfuhr der angebliche Störtebeker-Schädel eine Sonderbehandlung. Üblicherweise wurden die Köpfe nur grob an die Balken genagelt, ohne Rücksicht auf Beschädigung. Diesen Schädel hatte man jedoch vorgebohrt.
Autor/in: Antje Windgassen
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