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War er’s – oder nicht?
Shakespeare sein oder nicht sein
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Seit hundert Jahren rätseln seine Fans, ob es den Dichter William Shakespeare wirklich gab. Oder war dieser Name nur ein Pseudonym für einen prominenten Liebling von Königin Elisabeth I.? Der heißeste Kandidat: Edward de Vere, der 17. Earl of Oxford.
Nichts Genaues weiß man nicht.« Klingt das nicht so wie »Viel Lärm um nichts«, »Was ihr wollt« oder »Ende gut, alles gut«? Unter all den Dramen- und Komödientiteln William Shakespeares, über die ich im Verlauf der Recherche für diesen Beitrag gestolpert bin, hätte ich irgendwie auch diesen ersten Satz erwartet, den jeder kennt und der auf das Leben und Wirken des bedeutendsten Dramatikers aller Zeiten passt wie – wie – na eben so, als hätte er auch daraus ein Theaterstück gemacht. Nur diesmal eines um sein eigenes Leben, und genau das ist der Knackpunkt: Man weiß nicht so genau, ob er das nicht tatsächlich tat.
Die Bühne, die die heutige Forschung für William Shakespeare bereithält, gleicht eher einem Fußballstadion mit Fankurven, aus denen heraus sich die jeweiligen Fraktionen erbittert ihre Argumente zubrüllen. Dabei haben sich vor allem zwei herausgebildet: Die Traditionalisten, »Stratfordianer« genannt, sowie die – ich nenne sie »Reformer« – »Oxfordianer«, die massiv daran zweifeln, dass Shakespeare wirklich der Autor der ihm zugeschriebenen Stücke war. Freilich gab es im Lauf der Jahrhunderte noch mehr Anwärter auf diese Ehre, den Dichter und Philosophen Sir Francis Bacon etwa, aber in jüngster Zeit gewinnen die Oxfordianer ein wenig Oberwasser. Denn ihr Hauptargument, dass durch Shakespeares Genie eigentlich die Handschrift des 17. Earls (Grafen) of Oxford, Edward de Vere, herausblitzt, ist nicht so leicht von der Hand zu weisen. Ich persönlich jedenfalls schließe mich dieser Meinung an.
Werfen wir also einen Blick auf die Biografien des historischen Shakespeare und auf Edward de Vere, einem Günstling der Königin Elisabeth I. und Favoriten der Oxfordianer; und untersuchen wir, wie sich die Wege dieser beiden höchst unterschiedlichen Menschen gekreuzt haben könnten.
Nichts Genaues weiß man nicht.« Klingt das nicht so wie »Viel Lärm um nichts«, »Was ihr wollt« oder »Ende gut, alles gut«? Unter all den Dramen- und Komödientiteln William Shakespeares, über die ich im Verlauf der Recherche für diesen Beitrag gestolpert bin, hätte ich irgendwie auch diesen ersten Satz erwartet, den jeder kennt und der auf das Leben und Wirken des bedeutendsten Dramatikers aller Zeiten passt wie – wie – na eben so, als hätte er auch daraus ein Theaterstück gemacht. Nur diesmal eines um sein eigenes Leben, und genau das ist der Knackpunkt: Man weiß nicht so genau, ob er das nicht tatsächlich tat.
Die Bühne, die die heutige Forschung für William Shakespeare bereithält, gleicht eher einem Fußballstadion mit Fankurven, aus denen heraus sich die jeweiligen Fraktionen erbittert ihre Argumente zubrüllen. Dabei haben sich vor allem zwei herausgebildet: Die Traditionalisten, »Stratfordianer« genannt, sowie die – ich nenne sie »Reformer« – »Oxfordianer«, die massiv daran zweifeln, dass Shakespeare wirklich der Autor der ihm zugeschriebenen Stücke war. Freilich gab es im Lauf der Jahrhunderte noch mehr Anwärter auf diese Ehre, den Dichter und Philosophen Sir Francis Bacon etwa, aber in jüngster Zeit gewinnen die Oxfordianer ein wenig Oberwasser. Denn ihr Hauptargument, dass durch Shakespeares Genie eigentlich die Handschrift des 17. Earls (Grafen) of Oxford, Edward de Vere, herausblitzt, ist nicht so leicht von der Hand zu weisen. Ich persönlich jedenfalls schließe mich dieser Meinung an.
Werfen wir also einen Blick auf die Biografien des historischen Shakespeare und auf Edward de Vere, einem Günstling der Königin Elisabeth I. und Favoriten der Oxfordianer; und untersuchen wir, wie sich die Wege dieser beiden höchst unterschiedlichen Menschen gekreuzt haben könnten.
Autor/in: Ralph Kreuzer
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