Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
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Server lernen von Bienen
Server können ihre Last besser verteilen, wenn sie sich am Tanz der Honigbienen orientieren. Das hat der US-Informatiker Craig A. Tovey am Georgia Institute of Technology herausgefunden. Mit dieser Methode lässt sich die Auslastung der Netzwerk-Knotenpunkte um bis zu ein Viertel steigern.
Der Forscher sieht Parallelen zwischen den Herausforderungen eines Bienenschwarms und einer Serveranlage. Eine begrenzte Anzahl Arbeiterinnen versorgt das gesamte Bienenvolk mit Nektar, immer zwischen Überangebot und Mangel schwankend. Auch Serverfarmen haben das Problem: Je nach Tageszeit und aktuellen Themen werden sie mit Anfragen überhäuft, sodass sie ins Stocken geraten, oder sie laufen leer.
Die Biene reagiert darauf mit einem Tanz (Illustration): Haben sie Nektar gefunden, vollführen sie bestimmte Tänzelbewegungen in der Luft. Das ist ein Signal für die Sammlerinnen, wo und in welcher Entfernung die Nahrungsquelle auffindbar ist. Solange sie noch ergiebig ist, wiederholen die Sammlerinnen bei ihrer Rückkehr in den Bienenstock den Tanz, sodass weitere Bienen zum Sammeln losfliegen. Mit diesem Vorgehen können die Insekten in kurzer Zeit von Nektarquelle zu Nektarquelle wechseln, ohne dass eine zentrale Instanz den Entscheidungsprozess verlangsamt.
Mit diesem Prinzip will Craig A. Tovey die schwankende Serverqualität stabilisieren. Fragt ein Benutzer Webseiten bei einem der Server ab, platziert die Maschine eine Anzeige auf einer virtuellen "Tanzfläche", um andere Server anzuziehen. Die Verweildauer der Anzeige hängt von der Nachfrage für die Website ab. Je länger sie dort verbleibt, desto mehr Server beteiligen sich an der Auslieferung der Website.























