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Wissenschaft & Technik
Seit wann gibt es Dosenbier?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Fast hätte die Einführung des Dosenpfands vor fünf Jahren der guten, alten Bierbüchse den Garaus gemacht, zumindest hierzulande. Erst als drei Jahre später das Pfandsystem neu geordnet wurde, kehrte die Dose ebenso schlagartig in die Regale zurück wie sie zuvor verschwunden war.
Erfunden wurde sie 1933 von der Brauerei Gottfried Krueger im US-amerikanischen Newark, New Jersey. Zunächst exklusiv von 2000 treuen Krueger-Kunden getestet und für gut befunden, kam die Weißblechdose schließlich am 24. Januar 1935 als „Krueger’s Special Beer“ in den Handel.
Zwar waren die Dosen noch erheblich schwerer als heute und mussten auf-gestochen werden, trotzdem fanden sie sofort reißenden Absatz. Kein Wunder, beendeten sie doch die lange Suche nach einer bruchsicheren und gleichzeitig platzsparenden Verpackung für den Biergenuss unterwegs. Auch in Deutschland, wo die Bierdose erstmals 1951 in Frankfurt am Main gefüllt mit „Henninger Export“ in den Geschäften stand, wurde sie zum durchschlagenden Erfolg.
In den 1960ern wurde dann die Aufreißlasche erfunden, die zwar praktisch, in ihrer ersten Version aber nicht ungefährlich war, weil der Verschluss einfach in die Dose fiel und verschluckt werden konnte. Erst 1975 wurden die bis heute verwendeten Knicklaschen eingeführt.

























