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Telepathie

Sehen, was nicht sichtbar ist

Dieser Artikel stammt aus P.M. Perspektive
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Immer wieder gelingt es Menschen, Dinge zu erkennen, die ihren Augen verborgen sind – selbst über große Entfernungen hinweg. Hat jeder solche telepathischen Begabungen? Und kann man sie trainieren?

Apollo 14 ist ein ganz besonderes Unternehmen. Denn dieser Flug zum Mond wird wahrlich zu einer Reise in eine andere Dimension. Als die Crew am 31. Januar 1971 vom Kennedy Space Center in Florida ins All startet, wissen nur wenige Eingeweihte, dass einer der Männer an Bord einen ungewöhnlichen Geheimauftrag erledigen soll: Edgar D. Mitchell, Physiker und Test-pilot, will vom Weltraum aus seine Gedanken zu vier Freunden und Verwandten auf der 380000 Kilometer entfernten Erde übertragen.

Jeden Tag legt der Astronaut zu einer vereinbarten Zeit sogenannte Zener-Karten aus, die jeweils einen Kreis, einen Stern, ein Kreuz, ein Rechteck und Wellenlinien zeigen. Seine Testkandidaten, die in vier verschiedenen US-Städten auf der Erde leben, sollen die Reihenfolge, die Mitchell telepathisch übermittelt, notieren. Und siehe da: Bis auf einige Fehlgriffe liegen seine Helfer richtig. Mitchell ist von diesem Erfolg derart überrascht, dass er seinen Job bei der Nasa aufgibt und von nun an zusammen mit Joseph Banks Rhine, einem Pionier der Parapsychologie, außersinnliche Phänomene erforscht. Beide sind sich einig: Telepathie funktioniert.
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