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Psychologie & Gesundheit

Schaden 3-D-Filme den Augen?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Fest steht -  3-D-Filme belasten unsere Augen deutlich mehr als gewöhnliche 2-D-FilmeFest steht -  3-D-Filme belasten unsere Augen deutlich mehr als gewöhnliche 2-D-Filme
Fest steht: 3-D-Filme belasten unsere Augen deutlich mehr als gewöhnliche 2-D-Filme
iStockphoto

Immer mehr Kinofilme setzen auf die beeindruckenden, lebensnahen 3-D-Effekte, und 3-D-Fernseher für das heimische Wohnzimmer sind voll im Trend. Unklar ist allerdings, ob das neue Sehvergnügen nicht vielleicht unseren Augen schadet. So ergab beispielsweise eine Online Befragung der Vereinigung amerikanischer Optiker, dass 25 Prozent der Zuschauer nach einem 3-D-Film unter Kopfschmerzen, Übelkeit und zudem einer ein-geschränkten Sehfähigkeit litten. Fest steht: 3-D-Filme belasten unsere Augen deutlich mehr als gewöhnliche 2-D-Filme. Augenärzte erklären diesen Effekt so: Um einen dreidimensionalen Eindruck zu erzeugen, müssen dem Auge verschiedene Bilder zu gleicher Zeit gezeigt werden. Quasi gewohnheitsgemäß gehen unsere Sehwerkzeuge davon aus, um ein scharfes Bild sehen zu können, unterschiedliche Entfernungen fokussieren zu müssen.

 

Deshalb drehen sich die Augen nach innen, also zur Nase, wenn ein Objekt näher kommt. Genau dies passiert auch bei einem 3-D-Film, da die Dinge auf den Zuschauer zuzukommen scheinen. Natürlich kommen Bildschirm oder Leinwand nicht wirklich näher – die Augen werden also getäuscht und müssen deshalb permanent umschalten, beziehungsweise neu fokussieren. Das ist sowohl für sie als auch für das Gehirn eine Höchstleistung, die unter anderem zum latenten Schielen führen kann, von dem viele 3-D-Film-Besucher sprechen. Vor allem bei Menschen, die ohnehin bereits Sehschwierigkeiten haben und eine Brille tragen, ist dies oftmals der Fall. Augenärzte empfehlen daher: Bei einem 3D-Film einen Platz weiter hinten im Kino suchen, das schont die Augen. Außerdem den Augen nach dem Film eine Ruhephase gönnen.

 

P.M. Fragen & Antworten 01/2012

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (8 Bewertungen)
Autor/in: Elena Rudolph


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