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HISTORY-AWARD 2011
Schüler schauen »Über die Grenzen«
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Dr. Auma Obama, die Schwester des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama, übernimmt die Schirmherrschaft des HISTORY-AWARD 2011, für den Schüler diesmal »Über Grenzen« schauen sollen.
P.M. HISTORY freut sich zusammen mit seinen Partnern, dem Geschichtssender HISTORY und FOCUS-SCHULE Online, dass Auma Obama sich bereit erklärt hat, die Aktion mit ihrem guten Namen zu unterstützen. Eine ideale Wahl − schließlich hat sie in ihrem Leben nicht nur selbst bereits viele geografische Grenzen überschritten, sondern sich auch im kulturellen Bereich grenzüberschreitend engagiert. Ihre Arbeit in Hilfsorganisationen hilft zudem, soziale und wirtschaftliche Grenzen abzubauen. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ihr Buch »Das Leben kommt immer dazwischen: Stationen einer Reise«.
Dr. Auma Obama: »Integration findet ständig statt − überall auf der Welt. Man darf sie aber nicht als Assimilation begreifen, denn vom Fremden darf nicht verlangt werden, sich von seiner eigenen Kultur und Traditionen zu entfremden. Integration muss heißen, miteinander zu leben, um voneinander zu lernen und somit die eigene Kultur zu bereichern. Wir alle können dazu beitragen, das Leben lebenswerter zu machen, indem wir unsere Mitmenschen achten.«
Wie das Zusammenleben über alle Grenzen hinweg gestaltet werden kann, darüber lohnt es sich nachzudenken − und genau dazu ruft der HISTORY-AWARD im symboltträchtigen Jahr 2011 auf! Denn vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer errichtet. Dieses monströse Bauwerk aus Beton und Stacheldraht teilte nicht nur eine Stadt, sondern vor allem die Menschen, die darin lebten, sie riss Familien auseinander und schnitt tief in die Biografien von zahllosen Deutschen hinein. Doch inzwischen ist die Mauer längst wieder verschwunden, und so steht sie symbolisch für das Wesen von Grenzen überhaupt: Sie teilen, verändern sich, werden überwunden. Die Geschichte ist geprägt von Grenzfragen.
Über mehrere Wochen hatten alle interessierten Schüler Gelegenheit, sich in multimedialen und fächerübergreifenden Projekten mit dem Thema »Über die Grenzen« kreativ auseinanderzusetzen. Wie definiert sich Identität in Zeiten der internationalen Migration? Was teilt Menschen – und was verbindet sie? Wie erging es Menschen, die durch Grenzverschiebungen ihre Heimat verloren haben oder neuen Regierungen unterworfen wurden? Diese beispielhaften Fragen zeigen, auf wie vielfältige Art und Weise man sich mit dem Thema des HISTORY-AWARD 2011 befassen kann. Der bundesweite Geschichtswettbewerb richtet sich an Schüler aller Altersstufen und aller Schultypen. Die Beiträge zum Thema sollten in Form eines Videos aufbereitet und zusammen mit einer kurzen Projektbeschreibung im Internet unter www.history-award.de hochgeladen werden. Zur Aufgabenstellung gehörte die mediale Aufbereitung unbedingt dazu. Technische Hilfsmittel konnten beispielsweise Videokamera, digitale Kompaktkamera, mp3- oder Handykamera sein.
Vom 19. bis 30. April wurden die Beiträge unter www.history-award.de der Öffentlichkeit präsentiert und dort von den Internetnutzern sowie der hochkarätigen Jury des HISTORY-AWARD bewertet. Die Preisverleihung findet am 11. Mai im Filmcasino am Hofgarten in München statt. Guido Knopp wird dort das Thema »Über die Grenzen« gemeinsam mit Auma Obama diskutieren und die Gewinner ehren. Kabel Deutschland unterstützt den Award, der vom Verband der Geschichtslehrer Deutschland empfohlen wird, mit einem Preisgeld von 2.500 Euro.
Alle Informationen zur Geschichte des HISTORY-AWARD von 2005 bis 2010 sind wiederum unter www.history-award.de zu finden. Dort finden Sie auch die detaillierten Ausschreibungsunterlagen.
- History Award 2009
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- Aufrüstung im geteilten Europa
























