Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
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Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Ecken oder Kanten zeigt sie in ihren zahllosen Blockbuster-Komödien kaum. Da ist sie immer gut drauf. Doch hinter der Fassade der Kino-Bullock steckt ein vom Leben gebeutelter Mensch.
Man könnte sich dieses Leben wie eine dieser alten Schullandkarten vorstellen, es vor sich aufhängen, die Augen schließen und mit dem Finger irgendwo hintippen. Weit oben zum Beispiel: Da ist sie drei Jahre alt, und man hat ihr gesagt, sie solle die Glühbirne nicht anfassen, die auf dem Boden rollt. Die Kleine schert sich nicht darum: Sie holt aus, zerschlägt das Ding mit einem Karateschlag – und schneidet sich tief ins Fleisch. Ein bißchen weiter unten auf der Karte: Sie ist jetzt zehn, sitzt mit ihrem Vater auf einem Bulldozer in der Nähe ihres Hauses und trinkt, Vater hat es erlaubt, ihr erstes Bier. Ihr wird schwindlig, und sie stürzt in einen Bach. Dabei schrammt ihr ein Stein eine kleine Wunde über dem Auge, die Narbe sieht man heute noch. Aber das ist noch nicht alles. Vater John will sie halten, dabei prallt sein Knie gegen die Gangschaltung, der Bulldozer fährt los, John fällt herunter, wird überrollt, bricht sich beide Beine, beinahe wäre sein Arm zermalmt worden. Im Krankenhaus fürchten die Ärzte, sie müssten ihm beide Beine amputieren, doch die Brüche verheilen. Die Tochter sagt später, dieses Erlebnis habe ihren Familiennerv gestählt.
Viel weiter unten auf der Karte – 1996 ist die Tochter eine weltbekannte Schauspielerin und dreht einen Film der „Speed 2“ heisst und auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. Bei den Dreharbeiten fiel sie ins Wasser und wäre beinahe ertrunken, hätte ihr Filmpartner, der Schauspieler Jason Patric, sie nicht geistesgegenwärtig aus dem Wasser gerissen. Vier Jahre später, im Dezember 2000, sitzt sie in einem kleinen Flugzeug, das in einen Schneesturm kommt und sich auf der Landebahn eines Nestes in Wyoming fast überschlägt, dann aber doch landet und in eine Schneewehe rast. Ein Jahr später werden Dreharbeiten in New York unterbrochen, weil zwei entführte Flugzeuge in das World Trade Center krachen. Johns Tochter steht am Fenster des Hotels Soho Grand und sieht zu, wie die Türme einstürzen. 2009 fährt dann ein sturzbetrunkener Mann auf einer Straße in Wyoming mit hoher Geschwindigkeit in das Auto, in dem sie mit ihrem Mann sitzt.
Man könnte sich dieses Leben wie eine dieser alten Schullandkarten vorstellen, es vor sich aufhängen, die Augen schließen und mit dem Finger irgendwo hintippen. Weit oben zum Beispiel: Da ist sie drei Jahre alt, und man hat ihr gesagt, sie solle die Glühbirne nicht anfassen, die auf dem Boden rollt. Die Kleine schert sich nicht darum: Sie holt aus, zerschlägt das Ding mit einem Karateschlag – und schneidet sich tief ins Fleisch. Ein bißchen weiter unten auf der Karte: Sie ist jetzt zehn, sitzt mit ihrem Vater auf einem Bulldozer in der Nähe ihres Hauses und trinkt, Vater hat es erlaubt, ihr erstes Bier. Ihr wird schwindlig, und sie stürzt in einen Bach. Dabei schrammt ihr ein Stein eine kleine Wunde über dem Auge, die Narbe sieht man heute noch. Aber das ist noch nicht alles. Vater John will sie halten, dabei prallt sein Knie gegen die Gangschaltung, der Bulldozer fährt los, John fällt herunter, wird überrollt, bricht sich beide Beine, beinahe wäre sein Arm zermalmt worden. Im Krankenhaus fürchten die Ärzte, sie müssten ihm beide Beine amputieren, doch die Brüche verheilen. Die Tochter sagt später, dieses Erlebnis habe ihren Familiennerv gestählt.
Viel weiter unten auf der Karte – 1996 ist die Tochter eine weltbekannte Schauspielerin und dreht einen Film der „Speed 2“ heisst und auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. Bei den Dreharbeiten fiel sie ins Wasser und wäre beinahe ertrunken, hätte ihr Filmpartner, der Schauspieler Jason Patric, sie nicht geistesgegenwärtig aus dem Wasser gerissen. Vier Jahre später, im Dezember 2000, sitzt sie in einem kleinen Flugzeug, das in einen Schneesturm kommt und sich auf der Landebahn eines Nestes in Wyoming fast überschlägt, dann aber doch landet und in eine Schneewehe rast. Ein Jahr später werden Dreharbeiten in New York unterbrochen, weil zwei entführte Flugzeuge in das World Trade Center krachen. Johns Tochter steht am Fenster des Hotels Soho Grand und sieht zu, wie die Türme einstürzen. 2009 fährt dann ein sturzbetrunkener Mann auf einer Straße in Wyoming mit hoher Geschwindigkeit in das Auto, in dem sie mit ihrem Mann sitzt.
Autor/in: Jochen Siemens
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