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Salat aus Unkraut?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Salat aus Unkraut?Salat aus Unkraut?

Das miese Image des Unkrauts wandelt sich. Klee, Löwenzahn & Co. sind von Feinschmeckern als neue Delikatessen entdeckt worden. Wildkräuter wie Vogelmiere,Franzosenkraut und Bärlauch – vorher verpönt und bei Hobbygärtnern verhasst – landen jetzt auf den Tellern von gehobenen Sternerestaurants.

Und tatsächlich: Schon der Duft mancher Unkräuter ist wunderbar – ein wenig nussig, oder er erinnert an Lakritze. So fremd einem der Gedanke auch sein mag: Gänseblümchen, Margeriten und Veilchen zum Beispiel passen hervorragend in einen Salat. Außerdem: Das viel geschmähte Unkraut ist nicht nur geschmacklich ein Gewinn, es enthält auch jede Menge Vitamine und Mineralstoffe.

Aber Vorsicht. Bevor Sie jetzt gleich mit Schere und Tüte in den benachbarten Park laufen, sollten Sie sich einige botanische Grundkenntnisse aneignen, damit Sie die essbaren von den giftigen Kräutern unterscheiden können.

Und: Sammeln Sie nicht in der Nähe von Straßen, Industrieanlagen, Äckern oder auf Hundewiesen – und natürlich auch nicht in Naturschutzgebieten. Wildkräuter können das ganze Jahr über geerntet werden, viele Arten schmecken aber im Frühjahr am besten, die Blüten sollten kurz nach dem Aufblühen verwendet werden.

Köstliches Kraut

– Vogelmiere schmeckt leicht nussig und ist ideal als Salat oder Pesto

– Römischer Ampfer sieht hübscher aus als Sauerampfer, duftet nach Zitrone und passt zu Suppen und Püree

– Sauerklee gibt cremigen Suppen einen würzigen Geschmack

– Süßdolde passt zu Fisch und Geflügel und erinnert an Anis

– Moschusmalve hat ein herbes Aroma und verfeinert Ziegen- oder Schafskäse

– Zitronenkatzenminze schmeckt wie ein Mix aus Zitrone und Minze und passt hervorragend zu Desserts oder Fischgerichten

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