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Roller für die Berge

Roller für die BergeRoller für die Berge

Die Berge zu erklimmen, was für eine Last, welch Genuss. Nach dem anstrengendem Aufstieg zur Spitze kommt die Belohnung: Der Blick in die Ferne lässt den Alltag vergessen. Bis es Zeit für den stundenlangen Abstieg ist. Meist beschwerlich zieht er sich auf langen Forststraßen ins Tal hinunter und sorgt bei vielen Bergsportlern für schmerzende Knie. Welchen Spaß würde es jetzt machen, wie die Mountainbiker schnell bergab zu rollen.

Das haben sich die Entwickler des MountainSkyver auch gedacht und sechs Jahre lang an einem klappbaren, vollgefederten Bergsportgerät getüftelt. Mit einem Gewicht von rund sechs Kilo und kleinem Packmaß kann der Bergroller auf jeden Rucksack geschnallt werden. Mit drei Handgriffen ist das Gerät startklar für die Abfahrt. Der Mobilität sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Die Entwickler des sattellosen Rollers haben vier Modelle für jeden Bergsportler geschaffen; vom Wanderer bis zum Downhill-Spezialisten. Es gibt die zwei leichten Varianten “Kibo“ und “Summit” mit 20 und 16 Zoll Reifen und einer Einfachbrücken-Federgabel. Für BMX und Freestyle-Fans sind die Modelle “Cross” und “Rock” geeignet. Sie zeichnen sich durch Stahlfederdämpfer und 180 Millimeter Scheibenbremsen aus. Zudem sind sie wendiger als herkömmliche Mountainbikes. Auch gibt es die Möglichkeit, sich den Bergroller selber zusammenzustellen.

Die ersten MountainSkyver sind im vergangenen Herbst auf den Markt gekommen. In zahlreichen Ländern wie Schweden, Schweiz oder Österreich nutzen Bergfreunde die leichten Sportgeräte. Für viele Profis gilt der Bergroller als Trainingsgerät, etwa bei der Schweizer Nationalmannschaft der Nordischen Kombinierer. Sie testeten die handlichen Räder bei einer Alpenüberquerung (Foto: MountainSkyver).

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