Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
P.M. Hefte
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
Die fliegende Sternwarte
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
02/2012
Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
Grand Café Odeon Zürich
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
01/2012
98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei iPods nano!
Ausgabe
01/2011
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Zitat des Tages
Christian Fürchtegott Gellert
Schon gewusst?
Was ist der Eschborn-Frankfurt City Loop?
P.M. Online Newsletter abonnieren:
Der Bazillen-Jäger
Robert Koch
Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Robert Koch erkannte Mikroorganismen als Ursache tödlicher Krankheiten und trug wesentlich zu deren Eindämmung bei. Selbst war der geniale Forscher weder gegen Eitelkeit noch gegen Profitsucht immun. Er gilt als Urheber des ersten Pharma-Skandals der Geschichte.
Mucksmäuschenstill wurde es am 4. Oktober 1890 im Zuschauerraum des Berliner Zirkus Renz. Gebannt starrten die über 5500 Ärzte aus aller Welt auf das Podium zu Füßen einer vier Meter hohen Aeskulap-Statue am Rand des Zirkusrunds. Die Arena war eigens für diesen 10. Internationalen Medizinischen Kongress zum antiken Tempel umgestaltet worden. Hinter dem Gott der Heilkunst zeigte ein Kolossalgemälde die wiederhergestellten Caracalla-Thermen in Rom. Als der Redner zum Ende seines Vortrags kam, hielten die Mediziner den Atem an: Robert Koch, Direktor des Hygiene-Instituts der Berliner Universität, wollte „über noch nicht abgeschlossene Versuche eine Mitteilung“ machen. Nach langem Suchen, so führte der Professor aus, habe er ein Heilmittel entdeckt, das „nicht nur im Reagenzglas, sondern auch im Tierversuch das Wachstum der Tuberkelzellen aufzuhalten imstande ist“.
Acht Jahre zuvor hatte der Forscher das stäbchenförmige Mycobacterium tuberculosis entdeckt. Und jetzt das! Großartig! Schon lange wartete die Menschheit auf ein Heilmittel gegen die Geißel TBC, auf deren Konto allein in Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts jeder zweite Todesfall in der Altersgruppe der 15- bis 40-Jährigen ging.
Mucksmäuschenstill wurde es am 4. Oktober 1890 im Zuschauerraum des Berliner Zirkus Renz. Gebannt starrten die über 5500 Ärzte aus aller Welt auf das Podium zu Füßen einer vier Meter hohen Aeskulap-Statue am Rand des Zirkusrunds. Die Arena war eigens für diesen 10. Internationalen Medizinischen Kongress zum antiken Tempel umgestaltet worden. Hinter dem Gott der Heilkunst zeigte ein Kolossalgemälde die wiederhergestellten Caracalla-Thermen in Rom. Als der Redner zum Ende seines Vortrags kam, hielten die Mediziner den Atem an: Robert Koch, Direktor des Hygiene-Instituts der Berliner Universität, wollte „über noch nicht abgeschlossene Versuche eine Mitteilung“ machen. Nach langem Suchen, so führte der Professor aus, habe er ein Heilmittel entdeckt, das „nicht nur im Reagenzglas, sondern auch im Tierversuch das Wachstum der Tuberkelzellen aufzuhalten imstande ist“.
Acht Jahre zuvor hatte der Forscher das stäbchenförmige Mycobacterium tuberculosis entdeckt. Und jetzt das! Großartig! Schon lange wartete die Menschheit auf ein Heilmittel gegen die Geißel TBC, auf deren Konto allein in Deutschland am Ende des 19. Jahrhunderts jeder zweite Todesfall in der Altersgruppe der 15- bis 40-Jährigen ging.
Autor/in: Christine Schulz
Mehr zum Thema:
- Mikrobiologie
- Mikrobiologie
- Ozean
Einsortiert unter:























