Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Quantencomputer
Rechnen mit Lichtgeschwindigkeit
Die moderne Technik wird immer kleiner, doch in Zukunft ist sie nur noch nano-winzig. Kleinste Speicher von Atomgröße könnten bald riesige Informationsmengen sichern und Daten in atemberaubender Geschwindigkeit bearbeiten. Das verspricht der Quantencomputer.
Das Prinzip eines Quantencomputers besteht darin, dass ein einzelnes Atom Informationen in Form von Quanten speichert. Photonen, das sind Lichtteilchen, können diese über große Strecken weiterleiten.
Photonen drehen sich immer in eine Richtung, ihre Drehrichtung. Eine stark vereinfachte Bezeichnung für diese ist Quant. Atome besitzen ein Magnetisches Moment. Das verleiht ihnen magnetische Kräfte.
Deutschen Wissenschaftlern unter Gerhard Rempe ist es gelungen, den Quantenzustand eines Photons in einem Rubidiumatom zu speichern. Die Drehrichtung des Photons beeinflusst die magnetischen Kräfte des Atoms. Damit wird eine Information verschlüsselt, die sich anschließend wieder herauslesen lässt.
Ein Rendez-vous zwischen den ganz Kleinen
Normalerweise beeinflussen sich Atome und Photonen kaum. Sie „ignorieren“ sich wie Menschen in einem leeren Zug. Damit sie miteinander Kontakt aufnehmen und damit Informationen durch Quantenzustände weiterleiten, entwickelten die Wissenschaftler des Max Plank Instituts für Quantenoptik in Garching eine neue Methode.
Sie haben Photonen und Atome zwischen Spiegeln „gefangen“. Dort werden sie reflektiert, wodurch sie sich häufiger „begegnen“. Wie bei Menschen in einem vollen Zug sind Atome und Photonen nun gezwungen, Informationen zu übertragen.
90 Prozent der Daten wurden erfolgreich übermittelt
Ein Laserstrahl stabilisiert bei diesem Vorgang den Quantenzustand. Ein weiterer Laser liest die gespeicherten Daten ab. Im Experiment ließen sich über 90 Prozent der Informationen richtig übermitteln. Klassische Methoden der Quantenspeicherung erreichen nur einen Wert von 67 Prozent.
Auf diese Weise könnten in Zukunft Quantencomputer mit größerer Rechenleistung gebaut werden. Auch die nächste Generation Internet könnte um einiges schneller werden, denn ein Photon kann in einer einzigen Sekunde sieben Mal die Erde umrunden.
- P.M. Special CeBIT
- Physik & Philosophie
- Wissenschaft aktuell
























