Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Connect

Netzwelt

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin
Hier geht's zum aktuellen Heft »

NetzweltNetzwelt

Das große Suchen

Den Entwicklern der erfolgreichsten Suchmaschine gehen die Ideen wohl nie aus: Jetzt fliegt Google zum Mars, steigt ins Telefongeschäft ein und baut eine Online-Bibliothek auf.

Vor acht Jahren startete Google einfach als Internet-Suchmaschine. Für die Zukunft setzen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin auf ganz andere Inhalte, denn sie sind auf dem Weg zum globalen Medienunternehmen des 21. Jahrhunderts – und zum Herrscher über das Web. Knapp 5000 Mitarbeiter basteln fleißig an immer neuen Projekten: Google Talk (Internet-Telefonie), Google Books (digitale Online-Bibliothek), Google Base (Nutzer können kostenlos im Web annoncieren).

Auch an dem bei Internet-Surfern besonders beliebten Google Earth wird fleißig weitergebastelt. Kaum etwas hat die Internetnutzer in den letzten Monaten mehr in den Bann gezogen: Auf der Basis von Satelliten-Aufzeichnungen kann der Anwender stufenlos in die Welt hineinzoomen und seine Heimat (und natürlich auch andere Orte) aus der Vogelperspektive erkunden.

Mit Google Mars können Surfer jetzt auch einen Blick auf die Oberfläche des Roten Planeten werfen – dazu gibt’s Informationen über die topografischen Highlights und die bisherigen Missionen zum Mars. Der Automobilhersteller VW und Google arbeiten zurzeit auf der Basis von Google Earth an einem neuartigen Navigationssystem, das anstelle von normalen Straßenkarten Fotos in hoher Auflösung verwenden soll. Damit lassen sich künftig Fahrtrouten dreidimensional darstellen – inklusive z. B. aller innerstädtischen Gebäude. Jetzt schon kann der begeisterte Surfer mit Google Earth nach Firmen einer bestimmten Kategorie suchen, originelle Wegebeschreibungen als Mini-Filme verschicken oder mit dem »Blitzer«-Plug-in Radarfallen aufspüren.

Google Earth gewährt auch einen Blick auf Objekte, die sonst einer strengen Geheimhaltung unterliegen. Kein Wunder also, dass weltweit ein wahrer Wettstreit um das Aufspüren der interessantesten Orte begann. Ganz oben auf der Liste der begehrlichen Objekte stand dabei von Anfang an die sagenumwobene – und offiziell gar nicht existierende – Area 51 des US-Militärs. Von dem Gelände, auf dem 1950 angeblich Außerirdische abgestürzt sind, werden seit kurzem hochauflösende Fotos angeboten. Darauf sind zahlreiche Details zu erkennen – Flugzeuge und diverse Gebäude. Zumindest auf den ersten Blick konnte die P.M.-Redaktion keine UFOs erkennen, aber vielleicht haben Sie, liebe Leser, mehr Glück! Auffällige Funde bitte mailen!

Noch keine Bewertungen vorhanden
Autor/in: Manon Baukhage


Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

Google  /  Internet  /  Suchmaschine