Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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06/2012
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Natur & Reise
Nehmen Tiere Drogen?
Affen lieben magic mushrooms. Ziegen in Ostafrika tanzen nach dem Fressen von Blättern des Khat-Strauchs. Bienen naschen gern vom giftigen Orchideen-Nektar und fallen danach in Trance. Und Alkohol in gegorenen Früchten hat eine fast universelle Anziehungskraft auf Tiere. Jahrzehntelang ist der amerikanische Psychopharmakologe Roland K. Siegel der Frage nachgegangen, ob sich auch Tiere berauschen. Er fand nicht nur eindrucksvolle Beispiele, sondern auch Beweise dafür, dass Tiere wesentlich intelligenter mit Rauschmitteln umgehen als die Menschen, die den Genuss von Drogen den Tieren abgeguckt haben.
Vor 5000 Jahren beobachteten die Menschen der Prä-Inka-Zeit, wie sich Lamas an den Blättern des Koka-Strauches delektierten und danach wie euphorisiert waren. 900 nach Christus entdeckten abessinische Hirten, dass ihre Herden nach dem Verzehr der leuchtend roten Früchte eines Baumes außerordentlich gut drauf waren. Die Frucht wurde später Kaffee genannt. Ein jemenitischer Schäfer stimulierte sich selbst mit Khat-Blättern, nachdem er beobachtet hatte, wie ausgelassen seine Ziegen jedes Mal herumsprangen, sobald sie an dieser Pflanze gekaut hatten. Er war vermutlich der erste Mensch, der sich einen Amphetamin-Kick verpasst hat. Die Natur setzt den Tieren Grenzen: Die Pflanzen tragen nicht immer Früchte, die Orchideen sind irgendwann verblüht. Der Mensch dagegen hat die natürlichen Schranken überlistet und dafür gesorgt, dass ihm sein „Dope“ jederzeit zur Verfügung steht: Koka-Blätter wurden früher gekaut. Weil sie bitter sind, hätte sich der Magen bei übermäßigem Konsum verweigert. Und große Mengen schmeckten schlichtweg nicht. Durch die Konzentration des Kokains aus der Pflanze als Pulver kann man es schnupfen, rauchen, injizieren. In Mengen, die verheerende Folgen wie Sucht und Tod nach sich ziehen.Affen lieben magic mushrooms. Ziegen in Ostafrika tanzen nach dem Fressen von Blättern des Khat-Strauchs. Bienen naschen gern vom giftigen Orchideen-Nektar und fallen danach in Trance. Und Alkohol in gegorenen Früchten hat eine fast universelle Anziehungskraft auf Tiere. Jahrzehntelang ist der amerikanische Psychopharmakologe Roland K. Siegel der Frage nachgegangen, ob sich auch Tiere berauschen. Er fand nicht nur eindrucksvolle Beispiele, sondern auch Beweise dafür, dass Tiere wesentlich intelligenter mit Rauschmitteln umgehen als die Menschen, die den Genuss von Drogen den Tieren abgeguckt haben.
Vor 5000 Jahren beobachteten die Menschen der Prä-Inka-Zeit, wie sich Lamas an den Blättern des Koka-Strauches delektierten und danach wie euphorisiert waren. 900 nach Christus entdeckten abessinische Hirten, dass ihre Herden nach dem Verzehr der leuchtend roten Früchte eines Baumes außerordentlich gut drauf waren. Die Frucht wurde später Kaffee genannt. Ein jemenitischer Schäfer stimulierte sich selbst mit Khat-Blättern, nachdem er beobachtet hatte, wie ausgelassen seine Ziegen jedes Mal herumsprangen, sobald sie an dieser Pflanze gekaut hatten. Er war vermutlich der erste Mensch, der sich einen Amphetamin-Kick verpasst hat.
Die Natur setzt den Tieren Grenzen: Die Pflanzen tragen nicht immer Früchte, die Orchideen sind irgendwann verblüht. Der Mensch dagegen hat die natürlichen Schranken überlistet und dafür gesorgt, dass ihm sein „Dope“ jederzeit zur Verfügung steht: Koka-Blätter wurden früher gekaut. Weil sie bitter sind, hätte sich der Magen bei übermäßigem Konsum verweigert. Und große Mengen schmeckten schlichtweg nicht. Durch die Konzentration des Kokains aus der Pflanze als Pulver kann man es schnupfen, rauchen, injizieren. In Mengen, die verheerende Folgen wie Sucht und Tod nach sich ziehen.
























