Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Steppenkrieger
Mode aus der Mongolei
Neueste Forschungsergebnisse beweisen: Schon die Mongolen wussten, dass funktionale Kleidung auch schick sein kann.
Wissenschaftlern der Universität Köln ist es gelungen, Kleidungstücke von mongolischen Reitern zu rekonstruieren. Dabei wurden einzelne Textilfasern, die 2008 von einem Team der mongolischen Akademie der Wissenschaften sowie der Universität Bonn in einem mongolischen Felsgrab entdeckt wurden, in einem aufwendigen Prozess zusammengesetzt. Die Funde werden auf die Zeit vom 7. bis zum 11. Jahrhundert datiert.
Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Kleidungsstücke. Bei dem einen Stück handelt es sich um einen Kaftan, bei dem anderen um einen Wollmantel. Beide Teile bestechen neben ihrer Funktionalität vor allem durch ihre Ästhetik.
Der Kaftan besteht aus chinesischer Seide. Dies lässt darauf schließen, dass der Besitzer über eine hohe Position oder Reichtum verfügte. Außerdem ist das Stück ein weiteres Indiz, dass die Mongolen Handelsbeziehungen zu China pflegten.
Die Forscher konnten nach der Rekonstruktion die genaue Funktionalität der Stücke nachvollziehen. So belegen die raffinierten Schnitte, dass die Gewänder verschiedenen Zwecken wie dem Reiten und anderen Bewegungsformen angepasst waren. Ärmel mit Schlitzen und Mäntel, die nach unten hin ausgestellt waren, boten mehr Bewegungsfreiheit, Details wie Kapuzen zusätzlichen Schutz.
Beide Stücke sind ab dem 26. Januar in der Ausstellung „Steppenkrieger – Reiternomaden des 7. – 14. Jahrhunderts aus der Mongolei“ im LVR-LandesMuseum in Bonn zu betrachten.
- P.M. direkt
- Wissenschaft aktuell
- Trend & Style
























