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Mobilität á la carte: Die Lust, ein Auto fahren ohne es besitzen zu müssen (Teil I)

Mieten, fahren, abstellen -  Car2go<br />
orientiert sich am Nutzen des PkwsMieten, fahren, abstellen -  Car2go<br />
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Parken leicht gemacht -  reservierte<br />
Plätze, nie mehr Knöllchen für Car2goParken leicht gemacht -  reservierte<br />
Plätze, nie mehr Knöllchen für Car2go
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Mobilität á la carte -  Die Lust, ein Auto fahren ohne es besitzen zu müssen (Teil I)Mobilität á la carte -  Die Lust, ein Auto fahren ohne es besitzen zu müssen (Teil I)
die neue Mobilität in Ulm -  Autos<br />
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fahren, ohne sie zu besitzen
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In Ulm und um Ulm herum -  Car2go-Smarts<br />
massenhaft, aber noch nicht allerortenIn Ulm und um Ulm herum -  Car2go-Smarts<br />
massenhaft, aber noch nicht allerorten
In Ulm und um Ulm herum: Car2go-Smarts
massenhaft, aber noch nicht allerorten

Für Sabrina Holtzhausen ist es die größte Entdeckung seit Erfindung des Rades. Sie kann jetzt mit dem Auto überall hinfahren, ohne es besitzen zu müssen. Den geparkten Smart sehen, einsteigen, losfahren - „total easy“, meint die 23-Jährige Studentin. Auch ihr Studienkollege Thomas Oppel mag sich ein Leben ohne das neue Mobilitätskonzept „Car2go“ nicht vorstellen. Der angehende Wirtschaftsinformatiker und seine Freundin Sabine machen hier mit und nutzen das Angebot reichlich. Mittlerweile erledigen 18000 Kunden im Alter von 18 bis 60 Jahren größere Einkäufe, fahren ins Kino, zu Freunden oder Vorlesungen. Es sind kurze Trips in Ulm und um Ulm herum.

Im 7400 Kilometer entfernten Austin benutzt die amerikanische Sängerin Sara Hickmann eigentlich ihr Fahrrad für kleinere Erledingungen. Aber wenn ihre Gitarre mit muss, pickt sie sich ein Auto vom Straßenrand in der texanischen Haupt- und Universitätsstadt auf und fährt los. Ist das Ziel erreicht, stellt sie den smarten Winzling einfach am Straßenrand ab. Der nächste Kunde kann es nun benutzen.

Für Außenstehende erscheint es wie ein Leben in einem Schlaraffenland modernster Mobilität. Das Auto als mein persönliches Verkehrsmittel, ohne es gekauft zu haben. Bezahlt werden ausschließlich die gefahrenen Kilometer. Es steht zur spontanen Benutzung bereit, wenn es auch tatsächlich benötigt wird. Sehen, losfahren, abstellen. Um nichts muss man sich kümmern, alles wird wie von Zauberhand erledigt, für alles ist gesorgt. Der Wagen ist vollgetankt und gereinigt, versichert und versteuert; er parkt kostenlos in der Innenstadt und steht zur grenzenlosen Verfügung bereit. „Super“, sagt Sabrina, „meine Freunde sind immer total begeistert, wenn sie mich besuchen und sehen wie bequem Mobilität in der Stadt organisiert werden kann.“

Um diese neue Freiheit vom und mit dem Auto zu erleben, muss man ins schwäbische Ulm an der Donau oder nach Austin in Texas fahren. Hier hat der Daimlerkonzern vor gut einem Jahr zwei überaus erfolgreiche Experimente gestartet, die unsere, in starren Bahnen verlaufenden Gewohnheiten, aufbrechen. Ohne langwierige Planung nimmt man sich ein Auto. Aber anders als bei Mietwagen, steht es am Straßenrand, muss nicht umständlich an Niederlassungen abgeholt und zurückgebracht werden. Auf Papierkram wird ebenso verzichtet wie auf das Tanken oder eventuelles Reinigen. Aber gab es nicht so etwas schon mal?

Nein, Car2go ist nicht mit dem Car Sharing vergleichbar. Hier müssen die gewünschten Wagen im Voraus reserviert und an den raren, festgelegten Stellplätzen übernommen werden. Auch sollte man den zuvor bestimmten Rückgabetermin tunlichst einhalten, um nicht Aufpreise zu zahlen. Car2go bedeutet die Freiheit, das Auto nur so lange zu nutzen, wie die Fahrt dauert. Das können fünf Kilometer sein oder 50. Vergleichbar ist das Konzept mit den silbrig-roten Fahrrädern, wie sie in Großstädten geliehen und überall wieder abgestellt werden können.

Folgt Teil II: Mu bei Peugeot in Berlin

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