Die Philosophen sind wie Zahnärzte, die Löcher aufbohren, ohne sie füllen zu können.
P.M. Hefte
Ausgabe
06/2013
Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
Ausgabe
06/2013
Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei E-Book-Reader!
Ausgabe
02/2013
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
02/2013
Zitat des Tages
Giovanni Guareschi
Schon gewusst?
Wie entstehen Trends?
P.M. Online Newsletter abonnieren:
Heisse Reifen
Mit Peitschenknall und Pferdestärken
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Wagenrennen von der Antike bis zu den ersten Automobilen.
Seit Jahrtausenden suchen Krieger, Sportler und Technikfans den Rausch der Geschwindigkeit. Doch erst seit hundert Jahren können wir richtig Vollgas geben.
Mit unheilvollem Donnern preschen 2500 Streitwagen der Hethiter hinter dem Hügel nahe der Stadt Kadesch hervor. Die Fahrer lehnen sich weit nach vorne, damit hinter ihnen die Bogenschützen und Schildträger genug Platz haben. Ihre Gegner, die ägyptischen Belagerer, sind völlig überrumpelt. Im Nu ist das Kriegsgespann von Pharao Ramses II. (1279–1213 v. Chr) umzingelt, während die Nachhut der Ägypter noch versucht, aufzurücken. Es entbrennt der größte Streitwagenkampf der Geschichte. Insgesamt 5000 Wagen sollen an der Schlacht von Kadesch im Jahr 1274 v. Chr. beteiligt gewesen sein. Die Ägypter, in der Unterzahl, stecken herbe Verluste ein, aber Hethiterkönig Muwatalli II. (1295–1272 v. Chr.) verlässt sich zu sehr auf die Überlegenheit seiner Fahrer. Die Ägypter hatten eifrig trainiert, so endet die Schlacht unentschieden und der Krieg mit einem Friedensvertrag.
Wer das schnellste, prächtigste und robusteste Gefährt hat, ist unbesiegbar – so denkt man, seit um das Jahr 2000 v. Chr. einige Völker in Zentralasien leichte Speichenräder statt klobiger Holzscheiben an einer Achse befestigten und davor Pferde statt Ochsen spannten. Somit schufen sie ein Macht- und Statussymbol, das zu benutzen wegen seiner Geschwindigkeit auch noch Spaß machte. Wenn am 18. März im australischen Melbourne die Formel-1-Boliden aufheulen und diese Flitzer in die neue Weltmeisterschaftssaison starten, ist dies das Echo einer uralten Kulturtechnik – des Wagenrennens.
Seit Jahrtausenden suchen Krieger, Sportler und Technikfans den Rausch der Geschwindigkeit. Doch erst seit hundert Jahren können wir richtig Vollgas geben.
Mit unheilvollem Donnern preschen 2500 Streitwagen der Hethiter hinter dem Hügel nahe der Stadt Kadesch hervor. Die Fahrer lehnen sich weit nach vorne, damit hinter ihnen die Bogenschützen und Schildträger genug Platz haben. Ihre Gegner, die ägyptischen Belagerer, sind völlig überrumpelt. Im Nu ist das Kriegsgespann von Pharao Ramses II. (1279–1213 v. Chr) umzingelt, während die Nachhut der Ägypter noch versucht, aufzurücken. Es entbrennt der größte Streitwagenkampf der Geschichte. Insgesamt 5000 Wagen sollen an der Schlacht von Kadesch im Jahr 1274 v. Chr. beteiligt gewesen sein. Die Ägypter, in der Unterzahl, stecken herbe Verluste ein, aber Hethiterkönig Muwatalli II. (1295–1272 v. Chr.) verlässt sich zu sehr auf die Überlegenheit seiner Fahrer. Die Ägypter hatten eifrig trainiert, so endet die Schlacht unentschieden und der Krieg mit einem Friedensvertrag.
Wer das schnellste, prächtigste und robusteste Gefährt hat, ist unbesiegbar – so denkt man, seit um das Jahr 2000 v. Chr. einige Völker in Zentralasien leichte Speichenräder statt klobiger Holzscheiben an einer Achse befestigten und davor Pferde statt Ochsen spannten. Somit schufen sie ein Macht- und Statussymbol, das zu benutzen wegen seiner Geschwindigkeit auch noch Spaß machte. Wenn am 18. März im australischen Melbourne die Formel-1-Boliden aufheulen und diese Flitzer in die neue Weltmeisterschaftssaison starten, ist dies das Echo einer uralten Kulturtechnik – des Wagenrennens.
Autor/in: Felicia Englmann
Mehr zum Thema:
- Trend & Style
- Automobil
- Unterwegs zum Ruhm
Einsortiert unter:






















Kommentar hinzufügen