Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur liegt darin, daß du in der Demokratie wählen darfst, bevor du den Befehlen gehorchst.
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Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Schimmel gegen offene Wunden und Quecksilber gegen Syphilis: Manche dieser mittelalterlichen Rezepte können wahre Wunder wirken. Andere sind dagegen tödlich.
Es ist immer das gleiche Schauspiel: Alle 100 Jahre erwacht der Alte in seiner Höhle tief im Inneren des Berges und ruft den treuen Zwerg Alberich: »Schau nach, ob die Raben noch um den Gipfel kreisen!« Alberich kommt zurück und verkündet: »Sie fliegen immer noch!« Dann streicht der Greis seinen rötlich schimmernden Bart und murmelt: »Also schlafe ich halt hundert Jahre weiter.« Aber irgendwann, so die Sage, wird kein Rabe mehr krächzend den Kyffhäuser umrunden. Dann ist die Zeit reif, und Kaiser Rotbart wird aus dem Berg kommen, um »das Reich zu erneuern«.
Der verzauberte Schlaf des Friedrich Barbarossa ist eine der vielen Sagen, die schon bald nach dessen tragischem Tod verbreitet wurden. Mit knapp siebzig Jahren ertrank der Kaiser am 10. Juni 1190 im eiskalten Wasser des Flusses Saleph (heute Göksu) in Anatolien. Er befand sich mit seinem Heer auf dem dritten Kreuzzug nach Jerusalem – entschlossen, die Heilige Stadt dem kurdischen Sultan Saladin wieder zu entreißen, der sie im August 1187 erobert hatte.
Über die genaueren Umstände von Barbarossas Tod sind widersprüchliche Berichte überliefert. Einer Version zufolge versuchte der Kaiser, den reißenden Fluss zu durchschwimmen, um sich abzukühlen. Nach einer anderen Darstellung riss das Hochwasser den Kaiser fort und schlug ihn mit dem Kopf gegen einen Baumstamm oder Ast, sodass er bewusstlos wurde. Möglicherweise erlitt Barbarossa aber auch eine Herzattacke, bei seinem Alter nichts Ungewöhnliches. Dafür spräche ein Bericht, demzufolge Friedrich »nach vergeblichen Bemühungen der Ärzte erst gegen Abend« starb. Wer diese Ärzte waren und was sie bei ihrem Patienten unternommen hatten, bleibt jedoch unklar. Viel mehr als ein Aderlass wird es nicht gewesen sein.
Es ist immer das gleiche Schauspiel: Alle 100 Jahre erwacht der Alte in seiner Höhle tief im Inneren des Berges und ruft den treuen Zwerg Alberich: »Schau nach, ob die Raben noch um den Gipfel kreisen!« Alberich kommt zurück und verkündet: »Sie fliegen immer noch!« Dann streicht der Greis seinen rötlich schimmernden Bart und murmelt: »Also schlafe ich halt hundert Jahre weiter.« Aber irgendwann, so die Sage, wird kein Rabe mehr krächzend den Kyffhäuser umrunden. Dann ist die Zeit reif, und Kaiser Rotbart wird aus dem Berg kommen, um »das Reich zu erneuern«.
Der verzauberte Schlaf des Friedrich Barbarossa ist eine der vielen Sagen, die schon bald nach dessen tragischem Tod verbreitet wurden. Mit knapp siebzig Jahren ertrank der Kaiser am 10. Juni 1190 im eiskalten Wasser des Flusses Saleph (heute Göksu) in Anatolien. Er befand sich mit seinem Heer auf dem dritten Kreuzzug nach Jerusalem – entschlossen, die Heilige Stadt dem kurdischen Sultan Saladin wieder zu entreißen, der sie im August 1187 erobert hatte.
Über die genaueren Umstände von Barbarossas Tod sind widersprüchliche Berichte überliefert. Einer Version zufolge versuchte der Kaiser, den reißenden Fluss zu durchschwimmen, um sich abzukühlen. Nach einer anderen Darstellung riss das Hochwasser den Kaiser fort und schlug ihn mit dem Kopf gegen einen Baumstamm oder Ast, sodass er bewusstlos wurde. Möglicherweise erlitt Barbarossa aber auch eine Herzattacke, bei seinem Alter nichts Ungewöhnliches. Dafür spräche ein Bericht, demzufolge Friedrich »nach vergeblichen Bemühungen der Ärzte erst gegen Abend« starb. Wer diese Ärzte waren und was sie bei ihrem Patienten unternommen hatten, bleibt jedoch unklar. Viel mehr als ein Aderlass wird es nicht gewesen sein.
Autor/in: Ulrich Doenike
Mehr zum Thema:
- Die Welten der Philosophen
- Doktor Eisenbarth
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