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Michael Buback im Interview
Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Michael Buback über fragwürdige Praktiken im Fall »Verena Becker« – an deren Geständnis der Staat offenbar nicht interessiert ist.
P.M. HISTORY: Verena Beckers Anwalt Walter Venedey sagt, dass es keinen Haftgrund gibt.
Michael Buback: Warum hat Venedey nicht längst Haftprüfung beantragt? Warum hat er den Brief, den Frau Becker an mich geschrieben hat, nicht weitergereicht? Sie hat einen Brief an mich geschrieben, in dem steht wohl, sie habe für mich gebetet. Venedey hat ihr abgeraten, den Brief zu schicken, den ich bis jetzt nicht bekommen habe. Sie sucht Heilung. Ich kann das verstehen. Ich denke, ihr wird bewusst, dass sie eine innere Heilung nur bekommt, wenn sie die Wahrheit sagt. Wenn sie das aber tut, kann es sein, dass sie direkt ins Gefängnis muss.
Was sagen Sie zum Vorgehen der Bundesanwaltschaft?
Ich habe jetzt an die Bundesanwaltschaft geschrieben. All die Jahre sind wir Angehörige der Opfer eingeladen worden, wenige Tage vor der Jahrespressekonferenz der Bundesanwaltschaft im Dezember. Das war ein Zeichen des Entgegenkommens gegenüber den Angehörigen. Vor zwei Tagen bekam ich die Nachricht, im Hinblick auf den Stand des Ermittlungsverfahrens sei nicht beabsichtigt, eine Besprechung des Sachstandes mit den Angehörigen der Opfer des Anschlags vom 7. April 1977 zu führen. Also man sagt mir nichts, ich bekomme auch keine Akten mehr. Ich bin darüber sehr bedrückt. Ich habe darauf hingewiesen, dass meine Mutter in wenigen Monaten 90 Jahre alt wird und dass weder Zeugen noch Tatverdächtige noch Angehörige der Opfer unsterblich sind. Es sei doch klar, dass die beiden Personen auf dem Motorrad bis heute nicht angeklagt sind, weder Günter Sonnenberg noch Verena Becker.
Ist Frau Becker weggeschlossen worden, weil sie die Wahrheit sagen wollte?
P.M. HISTORY: Verena Beckers Anwalt Walter Venedey sagt, dass es keinen Haftgrund gibt.
Michael Buback: Warum hat Venedey nicht längst Haftprüfung beantragt? Warum hat er den Brief, den Frau Becker an mich geschrieben hat, nicht weitergereicht? Sie hat einen Brief an mich geschrieben, in dem steht wohl, sie habe für mich gebetet. Venedey hat ihr abgeraten, den Brief zu schicken, den ich bis jetzt nicht bekommen habe. Sie sucht Heilung. Ich kann das verstehen. Ich denke, ihr wird bewusst, dass sie eine innere Heilung nur bekommt, wenn sie die Wahrheit sagt. Wenn sie das aber tut, kann es sein, dass sie direkt ins Gefängnis muss.
Was sagen Sie zum Vorgehen der Bundesanwaltschaft?
Ich habe jetzt an die Bundesanwaltschaft geschrieben. All die Jahre sind wir Angehörige der Opfer eingeladen worden, wenige Tage vor der Jahrespressekonferenz der Bundesanwaltschaft im Dezember. Das war ein Zeichen des Entgegenkommens gegenüber den Angehörigen. Vor zwei Tagen bekam ich die Nachricht, im Hinblick auf den Stand des Ermittlungsverfahrens sei nicht beabsichtigt, eine Besprechung des Sachstandes mit den Angehörigen der Opfer des Anschlags vom 7. April 1977 zu führen. Also man sagt mir nichts, ich bekomme auch keine Akten mehr. Ich bin darüber sehr bedrückt. Ich habe darauf hingewiesen, dass meine Mutter in wenigen Monaten 90 Jahre alt wird und dass weder Zeugen noch Tatverdächtige noch Angehörige der Opfer unsterblich sind. Es sei doch klar, dass die beiden Personen auf dem Motorrad bis heute nicht angeklagt sind, weder Günter Sonnenberg noch Verena Becker.
Ist Frau Becker weggeschlossen worden, weil sie die Wahrheit sagen wollte?
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