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Mercedes SLS GT3: Jetzt geht’s zum VLN-Lauf auf den Nürburgring

Der Mercedes SLS AMG GT3 spult<br />
ein umfangreiches Testprogramm abDer Mercedes SLS AMG GT3 spult<br />
ein umfangreiches Testprogramm ab
Der Mercedes SLS AMG GT3 spult
ein umfangreiches Testprogramm ab
In der FIA-GT Klasse fährt eine betuchte<br />
Kundschaft von Millionären mitIn der FIA-GT Klasse fährt eine betuchte<br />
Kundschaft von Millionären mit
In der FIA-GT Klasse fährt eine betuchte
Kundschaft von Millionären mit
Bernd Schneider, DTM-Seriensieger,<br />
absolviert die Tests für den SLS GT3Bernd Schneider, DTM-Seriensieger,<br />
absolviert die Tests für den SLS GT3
Bernd Schneider, DTM-Seriensieger,
absolviert die Tests für den SLS GT3
Der SLS GT3 soll in der FIA GT-Klasse<br />
die etablierte Konkurrenz besiegenDer SLS GT3 soll in der FIA GT-Klasse<br />
die etablierte Konkurrenz besiegen
Der SLS GT3 soll in der FIA GT-Klasse
die etablierte Konkurrenz besiegen
Markante Erscheinung mit dem langen<br />
Vorbau -  Der Motor vorn, Getriebe hintenMarkante Erscheinung mit dem langen<br />
Vorbau -  Der Motor vorn, Getriebe hinten
Markante Erscheinung mit dem langen
Vorbau: Der Motor vorn, Getriebe hinten

Der Preis ist heiß, das Auto schnell: 397.460 EUR kostet der Mercedes SLS GT3 inklusive Mehrwertsteuer. Sofort bestellbar, wird der Wagen ab Februar nächsten Jahren ausgeliefert. Die Mercedes Dopingagentur für Fahrzeuge und Motoren, AMG, will den Flügeltürer für die Rennstrecke weniger Privatleuten als vielmehr an interessierte Teams verkaufen, die den Wagen auch in der kommenden Motorsportsaison einsetzen. Eine Straßenzulassung mit amtlichen Kennzeichen ist nicht vorgesehen. Denn der Wagen wurde nach dem GT3-Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA (Fédération Internationale de l’Automobile), entwickelt und ist als Sportfahrzeug für Sprint- und Langstreckenrennen konzipiert. Keine Frage, hier wird der Flügeltürer GT3 für Furore sorgen.

Diese Rennserien für seriennahe GT-Fahrzeuge zeichnen sich durch vielfältige Teilnehmerfelder, spannende Rennverläufe sowie zahlungskräftige Kundschaft aus. Zwischen engagiertem Hobbyracer im gesetzterem Alter, mit viel Geld in der Tasche, der sich jetzt seinen Kindheitstraum verwirklichen und sieggierigen Nachwuchspiloten spannt sich die Bandbreite in diesen Rennserien. Für die teilnehmenden Fabrikate ein lukratives Geschäft, den die Rennwagen müssen gekauft werden.

Platzhirsch Porsche ist hier seit Jahren erfolgreich im Geschäft und immer mehr drängen in dieses Businness-Modell. Ferrari weiß es ebenso zu nutzen wie Lamborghini, BMW ist dabei und auch Audi versucht sich hier. Aston Martins Lorbeer wird immer wieder durch seinen umtriebigen Chef Ulrich Bez hier aufgefrischt. Und allerspätestens seit der Massenbewegung 24-Stunden-Nürburgring wissen die Marketingabteilungen der großen Firmen, dass mit Wettbewerb und Markenkonkurrenz gepunktet wird und die Verkäufe sich stimulieren lassen. So wird auch der erste Renneinsatz des Mercedes SLS GT3 Ende September bei der VLN-Langstrecke auf der Nordschleife des Nürburgrings stattfinden.

Die Höchstleistung des AMG 6,3-Liter-V8-Frontmotors wird von der FIA gemäß der „Balance of Performance“ bestimmt. Dies soll die Chancengleichheit der teilnehmenden Rennfahrzeuge gewährleisten. Die Einstufung, bei der unter anderem auch das Leergewicht festgelegt wird, erfolgt im Frühjahr 2011. Die Kraftübertragung bei der GT3-Variante übernimmt ein sequenzielles Sechsgang- Renngetriebe mit Lenkradschaltung, integriertem Lamellen-Sperrdifferenzial und Traktionskontrolle. Wie beim serienmäßigen SLS AMG ist das Getriebe an der Hinterachse angeordnet: Motor und Getriebe verbindet eine Torque Tube, darin rotiert wie bei der Straßenversion eine Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Transaxle-Bauweise sorgt für günstige Gewichtsverteilung, optimiert Handling und Traktion.

Ähnlich wie in den DTM-Fahrzeugen von Mercedes-Benz befindet sich die Sitzschale in einer Sicherheitszelle aus hochfestem Carbon (CFK). Durch ihre spe­zielle Form bietet die mit dem Überrollkäfig und dem Aluminium-Spaceframe verschraubte Sicherheitszelle einen deutlich verbesserten Schutz für Schultern, Hüfte und Beine des Fahrers. Die Sitzschale wird individuell geschäumt, verfügt über das HANS-System (Head and Neck Support) sowie einen Sechspunktgurt und ermöglicht damit höchste Insassensicherheit. In Verbindung mit dem auf der Hinterachse positionierten, 120 Liter großen CFK-Sicherheitstank mit Innenblase sowie der Feuerlöschanlage bietet der SLS AMG GT3 ein Sicherheitsniveau, das von keinem aktuellen GT3-Fahrzeug erreicht wird.

12.08.2011

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