Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
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Kultur & Gesellschaft
Mehr Sex bei geteilter Hausarbeit?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Sieht ganz so aus: Sozialwissenschaftler der Arizona State University (USA) haben in einer Studie mit fast 7000 Paaren herausgefunden, dass die sexuelle Aktivität von Paaren, bei denen die Männer fleißig im Haushalt mitanpacken, höher ist.
Im Durchschnitt haben die für die Untersuchung befragten Paare 82-mal im Jahr Sex. Diejenigen, die viel gemeinsame Zeit bei der Hausarbeit verbringen, jedoch knapp zehn Prozent mehr als jene, bei denen die Last überwiegend bei den Frauen liegt – wobei es keine Rolle spielt, ob die Frauen berufstätig oder Hausfrauen sind.
Die Forscher haben auch eine Begründung dafür: Zum einen sind Frauen, die im Haushalt von ihren Männern unterstützt werden, dankbar dafür und weniger müde, zum anderen sind Männer, die in einem bestimmten Bereich – hier im Haushalt – erfolgreich sind, auch in anderen Dingen gut. Sie sind in der Lage, ihre rar gesäte Zeit sinnvoll zu nutzen und ihrem Sexleben Priorität einzuräumen. Für die „go-getters“ (Tatmenschen) scheinen die Schnelligkeit des Alltags und der Zeitmangel keine Auswirkungen auf das Sexualleben zu haben.
Ebenfalls günstig auf die Sexfrequenz wirken sich familienfreundliche Arbeitszeiten und ein gutes Einkommen aus. Nicht immer hilfreich ist Bildung: Frauen mit Hochschulabschluss haben weniger Sex (bei Männern spielt das keine Rolle). Hierfür liefert die Studie jedoch keine Begründung.
























