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Kämpfer um Rom
Marcus Tullius Cicero
Dieser Artikel stammt aus P.M. Biografie
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Ein Provinzler ohne Rang und Namen schafft es auf den höchsten Posten der Republik: Cicero – ein Mann, dessen Strahlkraft bis heute wirkt. Der Staranwalt und Spitzenpolitiker war ein Meister des Worts, aber auch eine tragische Figur, die grausam endete. Sieben Szenen eines bewegten Lebens in einer gefährlichen Zeit.
ROM, 80 v. Chr..
Ein starkes Stück
Auf dem Forum, dem Herzen Roms, drängeln sich die Schaulustigen schon am frühen Morgen. Der Prozess verspricht Nervenkitzel. Sollte der Angeklagte Sextus Roscius Amerinus verurteilt werden, droht ihm eine bestialische Strafe: Vatermörder werden gefesselt, mit einem Hund, einem Affen und einem Hahn in einen Sack gesteckt und das zappelnde Bündel in den Tiber geworfen.
Zunächst vergeblich hatte der unglückselige Roscius einen Verteidiger gesucht, niemand wollte sich seiner annehmen. Schließlich ist der Prozessgegner nicht nur einer der reichsten Männer der Stadt, sondern auch ein Ex-Sklave und Günstling von Diktator Sulla. Mit diesem grausamen Potentaten, der die Macht über Rom drei Jahre zuvor an sich gerissen hat, legt sich niemand freiwillig an.
Niemand außer Marcus Tullius Cicero! Der magere junge Mann mit den etwas engstehenden Augen wittert die Chance, endlich ganz Rom auf sich aufmerksam zu machen – und betritt mit diesem Prozess tatsächlich die Bühne der Weltgeschichte.
ROM, 80 v. Chr..
Ein starkes Stück
Auf dem Forum, dem Herzen Roms, drängeln sich die Schaulustigen schon am frühen Morgen. Der Prozess verspricht Nervenkitzel. Sollte der Angeklagte Sextus Roscius Amerinus verurteilt werden, droht ihm eine bestialische Strafe: Vatermörder werden gefesselt, mit einem Hund, einem Affen und einem Hahn in einen Sack gesteckt und das zappelnde Bündel in den Tiber geworfen.
Zunächst vergeblich hatte der unglückselige Roscius einen Verteidiger gesucht, niemand wollte sich seiner annehmen. Schließlich ist der Prozessgegner nicht nur einer der reichsten Männer der Stadt, sondern auch ein Ex-Sklave und Günstling von Diktator Sulla. Mit diesem grausamen Potentaten, der die Macht über Rom drei Jahre zuvor an sich gerissen hat, legt sich niemand freiwillig an.
Niemand außer Marcus Tullius Cicero! Der magere junge Mann mit den etwas engstehenden Augen wittert die Chance, endlich ganz Rom auf sich aufmerksam zu machen – und betritt mit diesem Prozess tatsächlich die Bühne der Weltgeschichte.
Autor/in: Sabine Schwabenthan
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