Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtiger nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
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Wissenschaft & Technik
Macht der Verbrauch von Öl die Erde leichter?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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135 Milliarden Tonnen Öl hat die Menschheit bislang aus der Erde gepumpt und verbrannt, die sich im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgelöst haben. Ist die Erde also um 135 Milliarden Tonnen Öl leichter geworden?
Keineswegs. Auch hier gilt das physikalische Gesetz von der Erhaltung der Masse – Materie verschwindet nicht, sondern wird nur anders zusammengesetzt. Denn beim Verbrennen des Öls entstehen vor allem Kohlendioxid und Wasserdampf. Deren Gasteilchen können die Erdanziehungskraft und damit die Atmosphäre nicht überwinden, sondern werden in den Klimakreislauf eingebunden – leider, denn sonst hätten wir heute kein Problem mit dem Treibhauseffekt, das schädliche Kohlendioxid wäre einfach weg.
Die Gasteilchen sind genauso schwer wie das verbrannte Öl und der verbrauchte Sauerstoff. Lediglich die Wärmeenergie, die freigesetzt wird, entspricht einem winzigen Masseverlust. Gemäß Einsteins Formel „Energie gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat“ verliert ein Liter Öl dabei etwas weniger als ein millionstel Gramm. Demzufolge hat die Erde gerade mal 64 Tonnen Gewicht verloren. Das entspräche umgerechnet auf den Menschen dem Verlust einer Hautschuppe.

























