Der Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur liegt darin, daß du in der Demokratie wählen darfst, bevor du den Befehlen gehorchst.
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
02/2012
Vorsicht, Ansteckungsgefahr!
Charismatische Persönlichkeiten
Biografie eines Cafés
Grand Café Odeon Zürich
Ausgabe
04/2011
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
01/2012
98 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Netbooks!
Ausgabe
02/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Trend & Style
Müll als Souvenir?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Ein New Yorker Künstler macht Trash zu Cash. Dreck macht ihm keine Angst, der Künstler Justin Gignac präsentiert auf unserem Bild zwei seiner Kunstwerke, garantiert alles nur Müll.
Die Straßen von New York durchkämmt Justin Gignac mit einem großen grauen Müllsack, und dann könnte man ihn für einen überspannten Saubermann halten: Sein Interesse gilt einem der größten Ärgernisse der Mega-Metropole – dem Müll. Doch der Mittzwanziger rümpft keineswegs die Nase, im Gegenteil – jede zerknautschte Coladose, ja sogar eine Zigarettenkippe oder die Scherbe einer Bierflasche sind für ihn ein kleiner Schatz: Grundlage für seine Mini-Kunstobjekte, die er mühelos für zehn Dollar an den Mann bringt.
Schließlich ist das hier echter New-York-Müll, für den eine Menge Menschen gern bares Geld bezahlen, wie Gignac entdeckt hat. Geruchsdicht versiegelt und sorgfältig arrangiert in einer durchsichtigen Plastikbox macht der Müll aber auch wirklich was her – nicht zuletzt dank des stilvollen Aufdrucks, der ganz unverblümt den Inhalt verrät: „»Garbage of New York« – Müll aus NY-City, und: »100 Prozent authentisch und mit der Hand aufgelesen«, steht auch noch drauf. Zum Schluss wird jede Box mit einer Nummer versehen, die sie als Unikat ausweist, und natürlich signiert.
Über 800 seiner Souvenir-Schachteln hat Gignac bereits verkauft, sowohl im Straßenverkauf (wobei er sich gerne vor’s berühmte Kunstmuseum MOMA stellt), als auch über seine Homepage im Internet. Begehrt sind auch die Boxen mit Spezialmüll – Zeugs, das zum Beispiel zu Silvester auf dem Times Square angefallen ist. Gignac selbst findet seine Idee nur logisch – schließlich, sagt er, kaufen die Leute am Strand ja auch Sand oder Muscheln als Souvenirs.
























