Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
Die geheimen Supersinne des Internets
Sind alle Menschen von Natur aus Egoisten?
Die fliegende Sternwarte
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Drogen
Liebe macht süchtig
In die Reihe der Süchte gesellt sich jetzt offiziell eine neue hinzu: Die Sucht nach Liebe. Helen Fisher, Liebesexpertin an der New Yorker Rutgers University, entdeckte Erstaunliches: Menschen, die von ihrem Partner verlassen wurden, reagieren mit ähnlichen Entzugserscheinungen wie Drogensüchtige, die auf ihren “Stoff“ verzichten müssen.
"Romantische Liebe ist eine Sucht, eine sehr starke und wunderbare Sucht – wenn alles in einer Beziehung gut geht. Läuft es hingegen schief, dann wird es zu einem Horrortrip“, erklärt die Wissenschaftlerin. Neue Erkenntnisse über das krankhafte Verhalten von Menschen, die vor kurzem verlassen wurden, liefern Hirn-Scans: Bei Frischverliebten sind vollkommen andere Gehirnregionen aktiv als bei Verlassenen.
Diese laufen Gefahr, mit allen Mitteln den Ex-Partner wieder zurück gewinnen zu wollen – woraus leicht Reaktionen wie Stalking oder Gewaltausbrüche entstehen. Starke Emotionen, tiefe Verzweiflung und das Bedürfnis nach Nähe sind ebenfalls Entzugserscheinungen. Einziges Trostpflaster für alle Verlassenen: Die Zeit heilt alle Wunden, wie die Hirn-Scans zeigen.
Als Therapie für Liebessucht empfiehlt Helen Fisher ähnliche Behandlungsmethoden wie bei Drogensüchtigen: Erinnerungsstücke wie Fotos sind tabu, auch auf den Kontakt zum Ex-Partner sollten Verlassene verzichten – eine Freundschaft ist erst nach zwei bis drei Jahren möglich. Ausgehen und Freunde treffen ist besser als unendlich lang über die Beziehung zu grübeln.
- Mann und Frau
- Serie Gesellschaft im Wandel: Teil 5
- Hirnforschung























