Wer ein amerikanisches Publikum für sich gewinnen will, auch als Politiker, muß es vor allem zum Lachen bringen.
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Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
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Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
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Gibt es noch Länder ohne Internet?
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Noch mehr Rätselspaß:
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Hundekot
Kurzer Prozess für Hundekot
Jerusalems Stadtverwaltung nutzt modernste Fahndungsmethoden, um des Hundekots in ihrer Stadt Herr zu werden. Schon Anfang 2013 soll mit der Registrierung von 11 000 Hunden begonnen werden. DNA-Proben werden dann dabei helfen, den Übeltäter zu überführen.
Die Stadt Jerusalem will nachlässige Hundebesitzer nun verstärkt zur Kasse bitten. Hundehaufen werden in der heiligen Stadt oft bedenkenlos auf den Gehwegen und Straßen liegen gelassen. Eine Unart, die das Stadtbild prägt. Das soll sich nun ändern. Die Stadtverwaltung setzt hierbei auf die Wissenschaft. Mit modernen Fahndungsmethoden will sie auf den Straßen hinterlassenen Hundekot seinem Eigentümer zuordnen, denn bisher können Hundebesitzer nur dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie auf frischer Tat ertappt werden.
Eine DNA-Probe kostet 31 Euro – im Idealfall bringt sie das fünf-Fache wieder ein
Jerusalems Vierbeiner sollen künftig in einer DNA-Datenbank registriert werden. Zurückgelassenem Hundekot wird dann eine Probe entnommen. Ein DNA-Test untersucht und wertet sie aus. Das Verfahren kostet die Stadt 31 Euro je Hundeprobe. Der Besitzer muss mit Strafgebühren von 150 Euro rechnen. Eine Rechnung, die, zumindest der Stadtverwaltung nach, aufgeht und noch dazu eine neue Einnahmequelle sichern könnte.
Das Problem an dem Vorhaben ist aber, dass Hundebesitzer nicht zu einer DNA-Probe ihres Hundes gezwungen werden können. Es wird auch schwierig werden, sie von der Notwendigkeit der Maßnahme zu überzeugen. „Wenn wir 70 bis 80 Prozent der registrierten Hunde in der Datenbank haben, können wir damit beginnen, die Fäkalien einzusammeln“, sagte Stadt-Veterinär Zohar Dvorkin der Tagszeitung Haaretz.
Hundekot soll schon ab nächstem Jahr getestet werden
Genau an dieser Hürde ist ein ähnliches Projekt in Petach Tikwa, einer Vorstandt von Tel Aviv, gescheitert. Wenngleich die Idee von der New York Times zu einer der „besten Ideen des Jahres“ gekürt worden ist, kam es, aus Mangel an Registrierungen, nie zur Durchführung.
Jerusalem zeigt sich in der Hinsicht aber zuversichtlicher. Dort besteht bereits eine Anordnung, dass Hundehalter bei Bedarf vorgeladen werden können. Anfang nächsten Jahres will das ansässige Veterinärsamt mit der Probenentnahme von 11 000 registrierten Vierbeinern beginnen.
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