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Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Im neuen Roman »Im Schatten der Königin« erzählt Autorin Tanja Kinkel von einem Skandal der elisabethanischen Zeit.
Johanna von Orleans ist ihre historische Lieblingsfigur. Das junge Mädchen aus dem 15. Jahrhundert, das Stimmen hört, sich dazu berufen fühlt, ein Heer zu führen, als Hexe angeklagt wird, sich mit scharfsinnigen Argumenten verteidigt und dann doch auf dem Scheiterhaufen sterben muss. »Das«, sagt Tanja Kinkel, »ist nun einmal eine sehr dramatische Geschichte, die man sich nicht zu erfinden trauen würde.« Die erfolgreiche Münchner Autorin, die sich auf historische Romane spezialisiert hat, kommt geradezu ins Schwärmen, wenn sie von Johanna spricht, aber sie sagt: »Nein, ich werde nicht über sie schreiben.« Tanja Kinkel kann in einem Moment fabulieren wie eine Prinzessin aus dem Märchenland, und dann plötzlich knapp formulieren wie ein Fallbeil, und sieht mit ihren langen Haaren und zarten Händen dabei immer aus wie eine Elfe.
Zwölf Romane und ein Kinderbuch hat Kinkel bereits auf ihrer Erfolgsliste, der jüngste erscheint in diesen Tagen: »Im Schatten der Königin« (Droemer Verlag, 432 Seiten, 19,95 €). Und nein, es ist kein Roman über Elisabeth I., sondern über Amy Dudley, eine der vielen Frauen in ihrem Schatten. Amy, geborene Robsart, war mit Elisabeths Günstling und mutmaßlichem Liebhaber Robert Dudley verheiratet. Als schon ganz England damit rechnet, dass Dudley sie aus dem Weg räumen wird, um die Königin heiraten zu können, liegt sie eines Tages tot am Fuß der Treppe von Schloss Cumnor – und niemand will etwas gesehen haben. Es ist der 8. September 1560, und an diesem Tag beginnt die Romanhandlung.
Johanna von Orleans ist ihre historische Lieblingsfigur. Das junge Mädchen aus dem 15. Jahrhundert, das Stimmen hört, sich dazu berufen fühlt, ein Heer zu führen, als Hexe angeklagt wird, sich mit scharfsinnigen Argumenten verteidigt und dann doch auf dem Scheiterhaufen sterben muss. »Das«, sagt Tanja Kinkel, »ist nun einmal eine sehr dramatische Geschichte, die man sich nicht zu erfinden trauen würde.« Die erfolgreiche Münchner Autorin, die sich auf historische Romane spezialisiert hat, kommt geradezu ins Schwärmen, wenn sie von Johanna spricht, aber sie sagt: »Nein, ich werde nicht über sie schreiben.« Tanja Kinkel kann in einem Moment fabulieren wie eine Prinzessin aus dem Märchenland, und dann plötzlich knapp formulieren wie ein Fallbeil, und sieht mit ihren langen Haaren und zarten Händen dabei immer aus wie eine Elfe.
Zwölf Romane und ein Kinderbuch hat Kinkel bereits auf ihrer Erfolgsliste, der jüngste erscheint in diesen Tagen: »Im Schatten der Königin« (Droemer Verlag, 432 Seiten, 19,95 €). Und nein, es ist kein Roman über Elisabeth I., sondern über Amy Dudley, eine der vielen Frauen in ihrem Schatten. Amy, geborene Robsart, war mit Elisabeths Günstling und mutmaßlichem Liebhaber Robert Dudley verheiratet. Als schon ganz England damit rechnet, dass Dudley sie aus dem Weg räumen wird, um die Königin heiraten zu können, liegt sie eines Tages tot am Fuß der Treppe von Schloss Cumnor – und niemand will etwas gesehen haben. Es ist der 8. September 1560, und an diesem Tag beginnt die Romanhandlung.
Autor/in: Felicia Englmann























